Es wird zwei.

So, zwei Jahre sind rum. In Internetzeit mag das schon was bedeuten. Danke für’s Dabeisein. Danke für die relativ wenigen vollkommen unbrauchbaren Äußerungen zu diversen Themen. Ich stoße doch größtenteils auf (für mich, haha!) intelligente Aussagen, die alles auf ein Niveau heben, wie ich es mir immer eigentlich gewünscht habe (und dabei trotzdem nicht die ordentliche Portion Scheiße fehlt, die ich so an den Tag lege und die von euch auch so unfassbar toll aufgenommen wird, ihr Irren!). Die übliche Gefühlsduselei spar’ ich mir jetzt. Nur soviel: Ich wundere mich, dass ich solange an einer Sache gesessen hab, ohne aufzugeben, weil die Lust und Motivation nicht mehr da war. Bei ungeliebten Dingen fällt es mir so schwer, mal die Arschbacken zusammenzuklemmen und dran zu bleiben. Und das zeigt mir, dass es doch darauf ankommt, etwas zu tun, was einem jeden Tag auf’s Neue so viel Spaß macht, sodass man es auch noch nach 24 Monaten jeden Tag tut -klar, mal mit mehr, mal mit weniger Elan, wäre komisch, wenn das nicht so wäre. Ich stelle mir manchmal vor, was wäre, hätte ich soviel Tatendrang in meine mir relativ verhasste Schulzeit gesteckt (und ich glaube nicht, dass ich in 5 Jahren die Situation damals ganz anders sehe und denke, dass es die beste Zeit meines Lebens war, man verklärt über viele Jahre einiges und wird ja doch irgendwo immer nostalgisch). Klar, es ginge natürlich viel mehr, aber immerhin ist es doch nur ein (Kleinmädchen-)Hobby meinerseits (so hat das halt auch angefangen), wenn auch sehr zeitintensiv. Ich bin immer noch Kleinmädchen und hab halt meinen kleinen (2 Jahre alten) Blog, nothing special. Aber Teil der deutschen Blog-Sphäre zu sein, das ist doch schön. Wir haben’s ja bekanntlicherweise nicht so mit Mode und irgendwie soll man ja mal wieder darüber wegkommen, von seiner H&M-Bestellung zu erzählen, es gibt ja -eigentlich- noch so viel mehr zu sagen und so langsam ändert sich dann was, weil wie furchtbar dankbar bin ich, dass jemand dieses Medium erfunden hat. Unsagbar ultradankbar, weil wie schwer ist es, gehört zu werden, wenn nur wenige je die Chance haben, zu Wort zu kommen!
So, wenn einkaufen mal nicht mehr die Essenz der meisten Blogs ist, dann kommt die Konfettibombe zum Einsatz (also gleich damit zu Ebay). Auch wenn’s schwer ist, weil Mode auch und eben doch zum größten Teil Konsumsache ist. Aber trotzdem irgendwie noch so viel mehr (und soviel weniger).

Naja, man wächst mit seinen Aufgaben. Ich hoffentlich auch. Ernst bin ich dann in unabsehbarer Zeit. Also wahrscheinlich nie. Dafür ist es mir dann schon wieder zu egal.


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© Panda Fuck 2010.

2 Kommentare   »

  1. Sue says:

    Alles Gute!
    Und bitte viele weitere tolle, anregende und inspirierende Texte verfassen.

  2. blica says:

    na, schau an: einen tag jünger als meiner! glückwunsch!

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