Edward Sharpe and the Magnetic Zeros

April 28, 2010

magnetic zeros

Alle Bands mit Tamburin sind megagut. Punkt. Weil,  ich wäre das Tamburinmädchen, würde ich in einer Band spielen (würde). Das kann jetzt nervig klingen, weil Klischee, so romantisches Mädchenzeugs mit Blumen im Haar. Aber ich mag das. Ich mag auch Blumen im Haar (und ein Bier in der Hand, nebenbei).
Und jetzt kommt ja eh der Sommer und im Sommer werde ich immer zum Hippie-Chick und da geht musikalisch auch im Prinzip nix anderes als großartiger 70er-Woodstock-Mist (und wenn ich ganz high bin von der Sonne auch mal richtig derb-schmalziger Italopop). Love life usw.
Jetzt hab ich mir letztens die Bilder vom Coachella-Festival angeguckt. Das letzte Mal auf einem Festival war ich 2007. Die anderen Male kam mir immer wieder was dazwischen, was ich nicht verschieben konnte, was aber niemals gegen 3 Tage kollektiver Dauerliebe hätte ankommen können (okay, einmal die Studienfahrt nach Südfrankreich, die war sehr schön, den Abiball dagegen hätte ich mir am Besten gespart). Aber dieses Jahr wieder (Southside that is). Und mit ganz wunderbaren Menschen. Und hoffentlich tollem Wetter.
Jedenfalls zurück zum Coachella. Da war dann so eine Band auf den Fotos von Cobrasnake, die mich sofort an “Arcade Fire” erinnerten. Die Band, die ich bis dato nicht gekannt hab, heißt „Edward Sharpe and the Magnetic Zeros“. Magnetic Zeros -das klingt schon so nach Wallekleidern, Tüchern um den Kopf und Rauschebärten. Die Musik klingt auch so. Tamburin, Akkordeon, Pfeife, Rasseln, Hymnen auf das Leben und vorallem bunt -wie das Gesamtbild der Band.
Ich mag ja so Naturburschen, barfuss, zerrissene Jeans. Hier alles vorhanden. In großem Umfang.
Musik? Erdig, mystisch, imposant und universal. Ich mag’s, wenn ganz viele Leute auf der Bühne sind. Das hat nen gewissen Spirit und Nähe. Und vorallem kauft man denen das alles ab, diese Freude am Leben, dieser Frohsinn und die Leichtigkeit des Seins. Vollster Respekt meiner Seite. Ich kauf mir das Album.

coachella

edward shape
1.media.prefixmag.com
2.+3. thecobrasnake.com

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4 Responses to Edward Sharpe and the Magnetic Zeros

  1. her.barium on April 28, 2010 at 23:12

    yeah! vielleicht seh ich dich am southside,
    dann komm ich und sag hallo.

  2. annejoan on April 29, 2010 at 00:48

    “home”! – it’s love!

  3. R. on April 29, 2010 at 07:56

    Die Sängerin war früher mit Cobrasnake zusammen.

  4. homer on April 30, 2010 at 22:09

    omfg was würde ich für dieses andauernde gefühl, und die scheinbare freiheit geben!?! aber ist die zeit nicht vorbei? alles kommende realsatire? charlotte muhl und sean lennon nicht einfach nur stilvolle lümmel mit viel geld, also quasi unbegrenzter sorglosigkei und somit vogelfrei?

    nicht jedermanns, aber ebenso gehaltvoll:

    http://www.youtube.com/watch?v=5eu5fOtorgQ

    http://www.youtube.com/watch?v=MMroXbAmrI8&feature=player_embedded

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