Dorothy Iannone (noch bis 8. März 2011 in der Kunsthalle Wien zu sehen)

February 17, 2011

Während man sich in eklatanten Krisen befindet (diese Website wurde aufgrunddessen auch über einige Tage vernachlässigt –ein nicht ganz absichtliches Zeichen gegen die Schnelllebigkeit im Internet, aber man soll ja immer beide Seiten einer Münze wahrnehmen), geht man am Besten raus an die frische Luft (mir nicht ganz so gut gelungen, lag vielleicht auch an dem tristen Wetter und der zermarternden Bettschwere)…und vielleicht ins Museum. So geschehen letzte Woche als alles noch halbwegs im Fluss war. Da war ich nämlich endlich in der (noch) aktuellen Ausstellung “POWER UP” in der Wiener Kunsthalle, die Werke der female Pop Art ausstellt. Frauenpower, sozusagen.
Die weibliche Pop-Art-Kunst unterscheidet sich von der männlichen insofern, dass sich hauptsächlich feministisch-emanzipatorische Werke finden, die die Geschlechterrollen und sexuelle Befreiung thematisieren und die Frau in den Vordergrund stellen. Zu Zeiten der Entstehung der Pop Art war die nämlich immer noch idealerweise schön still, gestriegelt und hinter dem Herrn des Hauses und vor dem heimischen Herd stehend.
Ganz besonders aufgefallen sind mir die Stücke von der 1933 geborenen Dorothy Iannone mit expliziter Darstellung von Genitalien, weswegen 1970 in der Kunsthalle Bern ihre Werke an den pikanten Stellen mit Klebeband abgeklebt wurden, worauf Iannone ihre Teilnahme absagte. Verarbeitet hat sie das in einem Comic, der in der Kunsthalle Wien über eine ganze Wand geht, hier unten ist ein Teil zu sehen (schwarzweiß).

 

 

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3 Responses to Dorothy Iannone (noch bis 8. März 2011 in der Kunsthalle Wien zu sehen)

  1. nadine on February 17, 2011 at 17:20

    hat jetzt zwar nichts mit dem post zu tun, aber ich würde gerne nochmal was zu deinem neuen konsumverhalten lesen :) wo du jetzt einkäufst, ob du auch auf fair trade und sowas achtest … :)
    liebe grüße

  2. Vanessa on February 17, 2011 at 18:57

    Im Moment kaufe ich kleidertechnisch gar nix, ich spare immer noch, mir fehlt ja auch grad nichts und ich kann stolz behaupten, dass das Trendhurentum für mich gestorben ist (zumindest glaube ich das –vielleicht bin ich auch sehr naiv). Wenn ich mir was gönne, dann ist das purer Modeluxus und natürlich braucht man das nicht (impliziert ja das Wort auch :) ).
    Allerdings gehe ich ab und an in H&M, wenn meine Tops kaputt gehen und ich welche brauche (weil schnell die sehr schnell verschleißen, ach, Teufelskreis, aber kurz mal eine große Summe für ein Oberteil ausgeben, hab ich nicht).
    Ich hätte ganz gerne vielleicht so eine Reihe hochwertige und schlichte Tops beispielsweise, aber dafür fehlt mir noch das Geld und bis dahin muss das reichen. Ich bin aber kein Fairtrade-Crack. Ich setze da mehr auf wenige, dafür gute Stoffe. Gerne auch vom Designer. Aber sooo wichtig ist mir das alles auch gar nicht mehr. Vielleicht bin ich auch sehr langweilig geworden, kann auch sein. :)

  3. Edda on February 18, 2011 at 19:13

    Netter Blog, ich komme nun oefter

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