Mach doch mal, sei doch mal du!

July 25, 2011

Früher war dieses Blog ein Sammelsurium an privaten Fotos und trivialen Gedanken zur Mode. Mehr so aus der Sicht eines Teenagers. Nicht grade ernst, gar nicht ernst. Und ich hab so von meinem Alltag erzählt und das war alles sehr intim. Aber irgendwie auch nicht. Es war ein kleines Tagebuch mit viel Spaß. Nicht sehr klug und bedacht (auch heute noch nicht, vielleicht ja in ein paar Jahren).
Und irgendwann ist es mir unangenehm geworden, meine Person zu thematisieren. Aber ich hab das immer gern gemacht und ich fand gar nichts Schlimmes dabei. Irgendwann ging das dann aber irgendwie flöten. Vor zwei Jahren war das Anziehen für mich noch Spaß und dann machte sich langsam ein schwer zu definierendes Gefühl in mir breit. Vielleicht bin ich zu alt dafür geworden, vielleicht hat mir die Masse an Outfitblogs und dieses Trend-Diktat und all die Plastik-Leute die Laune verdorben. Dieses Schnellschnell.
Damals hat man ja nur selten aufwändig Locations ausgesucht, um sich möglichst ästhetisch in Szene zu setzen. Da geht man extra zu stillgelegten Fabrikhallen oder in den Park (kommt auf den persönlichen Stil an). Jetzt sind alle bemüht, sich aussehen zu lassen, als sei man Bestandteil einer Modestrecke eines coolen Magazins. Und dann gibt’s noch so viel Wichtigtuerei und das nervt so arg. Jeder veröffentlicht höchst professionell seine Kollektionen-Beschreibung (denn Review wäre zu viel gesagt und geht über Designer XY zeigte Stücke in den Farben soundso und überhaupt viel Schnitte und Muster in soundso doch noch hinaus). Und Kollektions-Beschreibungen sind irre langweilig. Seh ich doch auf den Bildern, dass jemand ein Kleid in Gelb präsentiert. Geistiger Input ist da Fehlanzeige. Geistiger Input mit Humor schon sowieso. Weil das lese ich eigentlich sehr gerne. Ein Dutzend Mal eine Schultasche in Knallfarben ist so murksig (das ist jetzt wahrscheinlich kein Wort, das es gibt), dass ich am Liebsten schreien würde. Und was magst du jetzt an dieser Tasche. Erzähl doch mal! Das interessiert doch! Oder etwa nicht?

Ich bin gar nicht für Bescheidenheit (doch, ein bisschen, wobei man das von Teenagern nicht erwarten soll), aber wenn das Selbst zu ernst genommen wird, dann krieg ich Kopfweh.
Das Persönliche bleibt irgendwie auf der Strecke und ich finde, ein wenig Unprofessionalität hat seinen Charme. Ich mag Mängel, Perfektion kann ich nicht ab. Nicht im Geringsten (vielleicht schaffe ich es deshalb seit Jahren immer noch nicht, meine Haare ordentlich zu kämmen, aber das ist eine andere Geschichte und ich merke, ich muss an meinen Stilmitteln arbeiten, die Sache hab ich schon irgendwann mal gebracht).
Und alle wollense gut aussehen. Da wird gephotoshopped und gepinselt, was das Zeug hält und keiner will mal ein bisschen unvorteilhaft aussehen. Langweilige Hirnis.

Ja, wo sind sie denn, die deutschen Tavis? Jenseits jeglicher Millefleurs und Kreuzohrringe (und bunter Lederschultaschen, okay, genug der Frotzelei). Die mit Fantasie und Originalität, mit Humor. Die, die denken und das aufschreiben, weil es eine Freude ist, das zu lesen. Das kann doch nicht sein, dass wir alle die ewiggleiche Scheiße von uns geben, die ein triviales Modeheftchen so an den Tag legt, für das das benutzte Papier eigentlich viel zu schade ist. Viel heiße Luft wird da in den Himmel geblasen. Spaß an der Mode scheinen mir die wenigsten zu haben. Mehr Spaß am Ruhm und am Rummel.
Aber wirklich echt kommt’s mir oft nicht vor, wenn man dann sagt, man liebe sie, die Mode. Ja, wirklich: lieeeeben! Ganz vielen deutschen Blogs nehme ich das nicht ab. Vielleicht verstehe ich sie auch falsch. Oder sie präsentieren sich mir missverständlich, weil das kann doch nicht sein, du und die perfekte Inszenierung. Ich will das nicht sehen. Macht halt mal was draus, gibt doch soviel junge kluge Köpfchen in Deutschland!
Dann will ich immer schreien so als Leserin: „Mensch, jetzt sei doch mal ehrlich! Hör doch mal auf mit dem Käse, das interessiert doch keine Sau!“

Für mich waren  Blogs immer was, das eher wacklig war. Mit Mängeln und klitzekleinen oder auch weniger kleinen Fehlern, zu denen man steht, die bewusst sind und die sie erst richtig gut machen. Lesenswert. Und liebenswert. Wenn ich seelenlosen Mist lesen will, gehe ich an den Zeitschriftenstand und hol mir eine der oben beschriebenen Gazetten.
Legt doch mal diese Scheiße ab, ihr seid doch nicht so doof!

Der Unterschied zwischen einer Tavi und einem deutschen (bleiben wir mal in unserem Land) durchschnittlichen Modeblog ist der, dass Tavi Kleidung nicht ihres Status wegen liebt (übrigens ein übermäßig genutztes Wort, wenn es um so etwas materialistisches wie Mode geht, die sich heute alle zwei Sekunden quasi erneuern muss), sondern weil sie darin ihre Kreativität ausleben kann. Das sagte sie zumindest in diesem Interview hier. Und man nimmt es ihr ab. Sie wirkt glaubwürdig. Den meisten deutschen Mode- beziehungsweise Oufitblogs würde ich das nicht abkaufen. Weil sie oft sehr unoriginell sind und gerne Hypes präferieren (ein letztes Mal, diese eine knallbunte Schultasche da…) und so den Anschein nehmen, zum Ziel zu haben, Teil eines Ganzen zu sein. Der in-crowd (Tavi verwendet das unten in der Präsentation noch einmal in einem ähnlichen Zusammenhang).  Wenn das nicht stimmt, dann überzeuge man mich vom Gegenteil.

Ich lese so gerne von jungen Menschen, die eine Selbstreflexion und eine Selbstironie an den Tag legen. Dafür muss man mal kurz innehalten und durchatmen. Ich unterstelle niemandem, dass er das nicht macht. Ich vermute das jetzt einfach mal, weil wir wissen ja, die ach so flüchtige Moderne. Man weiß ja gar nicht wohin zuerst.
Heutzutage ein Teenager zu sein ist halt auch nicht unbedingt einfach. Ich weiß das ja, bin ja auch erst 22 (und trauere meiner Teenagerzeit nur geringfügig nach, es wird besser!). Kann ja auch jeder tun, was er will. Aber es wäre so schön, mal was zu lesen. Von jungen Menschen, die ehrlich sind und was Echtes sagen.

Dass Tavi Gevinson eine Ausnahme sondergleichen ist, ist mir auch klar. Aber ich finde, sie ist ein gutes Vorbild, zumindest für die modebloggenden Teenager (und durchaus auch für die älteren Semester) Deutschlands (und natürlich dem Rest der Welt).
Und jetzt guckt euch das mal an, mit 15. Da hab ich in intellektuellen Anfällen versucht, mich mit Virginia Woolf zu brüsten. Und hab’s nicht kapiert. Tavi hält in diesem Alter einfach mal souverän Präsentationen über ihre Generation. Ganz ohne abzuheben:

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27 Responses to Mach doch mal, sei doch mal du!

  1. Sarah on July 25, 2011 at 22:03

    Danke.

  2. Miss Harrcore on July 25, 2011 at 22:08

    Sehr gut.

  3. Laura on July 25, 2011 at 22:09

    Ein unglaublich toller Post, der genau in die Kerbe trifft. Es ist interessant zu sehen, wie sich zahlreiche Blogs, die ich seit Beginn meiner eigenen BLogger-Zeit verändert und professionalisiert haben. Aber manchmal erschreckt es mich, genau dieses von dir Beschriebene Phänomen zu beobachten: Wenn die persönliche Note der Perfektion weicht.
    Manchmal hab ich das Gefühl selbst in eine dieser “Fallen” zu tappen. In anderen Momenten fühlt sich genau das aber wieder richtig an. Wahrscheinlich muss sich Beides die Balance halten. Und zwischen all dem Input muss irgendwas durchschimmern, dass dieses klischeehafte, kleine, besondere Etwas ausmacht.

  4. Leila on July 25, 2011 at 22:21

    Irgendwie hatte ich kurz einen gruseligen Moment und dachte Tavi ist aus Star Trek. Cyborg? Die junge 7of9 aus Raumschiff Voyager?

  5. Anja on July 25, 2011 at 22:25

    Wie immer: Grandios!

  6. frl krautwurst on July 25, 2011 at 23:12

    dann macht doch einfach mal was selbst…

  7. Antonia on July 25, 2011 at 23:53

    Sehr gut. Stimmt. Ich überlege derzeit auch, wie ich wieder mehr mit Humor und selbstkritisch schreiben kann.

  8. Janet on July 26, 2011 at 02:50

    ein aufstehenundindiehändeklatschen!

  9. Alix on July 26, 2011 at 11:43

    Ab der Tavi hab ich aufgehört, die finde ich albern. Geschmackssache.
    Teilweise stimme ich dir schon zu, aber ich finde du nimmst das alles zu ernst.
    Ist doch alles nur Spaß, die ganze Modesache. Und Mode ist doch eh Geschmackssache und jede wie er will, also auch beim Blog;)
    schwammiges Deutsch, aber ich denke man weiß was ich meine.

  10. Vanessa on July 26, 2011 at 12:04

    Miss Harrcore, Anja, Laura, Antonia und Janet: Danke für die warmen Worte! Aber sehr gut, grandios oder dergleichen ist wirklich was ganz anderes…

    Leila: Cyborg wäre mal eine Idee. Das würde einiges erklären.

    Frl.Krautwurst: Ich möchte mich schon in Überwindung versuchen, ich trau mir bei Weitem nur zu, über Missstände zu mäkeln. Ich spreche das auch keinem ab, dass das eine schwierige Sache ist, ich hab damit zu kämpfen, aber so kann’s doch nicht allen gehen?

    Alix: Und ich kann dir da nur teilweise zustimmen. Das ist eben nicht nur Spaß. Es geht da ja auch so über Mode hinaus. So gesellschaftsrelevante Sachen. Wenn man sich nur noch oberflächlich für Dinge interessiert, den Fokus verliert und so weiter. Ich finde das sehr traurig für uns, wir haben soviel Grips, der verkümmert total bei den Dingen, die wir tun.

  11. Mici on July 26, 2011 at 12:32

    Der Text war schön zu lesen – ich muss sagen, ich kann den vergleich mit Tavi nicht nachvollziehen, weil ich ihren Blog bisher noch nicht gelesen habe (was ich gleich mal ändern muss :) ) – Aber wenn du gerne Texte liest…. würde ich dir the cascade empfehlen :3

  12. Nina on July 26, 2011 at 14:24

    Das worüber du geschrieben hast beschäftigt mich auch seit einer Weile. Selbstironie fehlt mir auch bei vielen Blogs, das “sich-selbst-nicht-zu-ernst-nehmen”. Was ich dagegen tun soll weiss ich auch nicht so recht, weiss auch nicht wie “schlimm” ich bin in der Sache. Ich bin auch einfach nicht so lustig. Aber wenn mich jemand fragt “was ist Mode für dich?”, würde ich sicher nicht sagen “ein Mittel um meine Persönlichkeit auszudrücken”. Es ist ein Kostüm, und das ist doch nicht schlimm, oder?
    Ich merke einfach, dass ich im Verlgeich zu früher kaum noch Modeblogs lese. Ich nähe, und lese gerne englische Nähblogs weils da viel Inspiration und viel zu lernen gibt. Aber Modeblogs, naja. Seit ich nähe ist Mode für mich was anderes geworden.
    Tavi finde ich toll, ich lese ihre Texte gerne, und ihre Präsentation fand ich gut, auch wenn sie bisschen nervös war :)

  13. Vanessa on July 26, 2011 at 14:38

    Nina, an dich erinnere ich mich, ich war mal vor Ewigkeiten auf deinem Blog (und hab genau wie du irgendwann aufgehört, stundenlang durch Blogrolls zu klicken). Du bist klasse! Sowas wie dich meine ich ja.
    Ich mach hier mal bei Gelegenheit einen Post über meine Empfehlungen. Ich hab jetzt wieder Zeit zum Stöbern. Du stehst da dann auf jeden Fall auf meiner Liste. Kudos!

  14. frl krautwurst on July 26, 2011 at 15:53

    nina, mir gehts änlich mit dem nähen und der mode. deinen blog mag ich übrigens auch sehr.
    und genau das meine ich auch. raus aus dem musenhaften und selber was machen. wirklich selber was machen. (klar, das nicht alle nähen können muss ich auch langsam mal einsehn. aber das ist ja nur ein ding unter vielen.)

  15. Federico oder Selma on July 26, 2011 at 16:10

    Liebe Pandakuckfrau, während ich deinen Text lese kocht es in mir und ich überspringe Zeilen weil ich unbedingt und gefesselt wissen möchte, was du dann und dann sagst! In mir schreit es: JA! Nieder mit den ganzen ekelblogs, ein hoch auf das Individuum, was unter den ganzen Individuuen heutzutage gänzlich verloren zu gehen scheint!

    ABER nein! Ein Aufruf deinersetis, vielen lieben Dank!

    Ich bin zwar selber ein teenager (noch) aber ich verstehe dich gut, obwohl mich auch manchmal die Lust nach Ruhm und Rummel juckt, aber letzlich ist sie mir ser unwichtig, denn mir belibt im grunde nichts anderes übrig ICH zu sein, und ICH ist eben einfach nicht Ruhm und Rummel! Bitte schau dir meinen Blog an. Ich hab jetzt auch angefangen zu schreiben.

    Herzlichst
    Federico.

  16. anne on July 27, 2011 at 10:50

    andererseits, auch wenns ein wenig zynisch klingt und ich mich manchmal auch nicht damit abfinden möchte: all die langweiligen/kommerziellen/selbstverliebten retortenblogs, die fern jeglicher selbstironie ihre shoppingkreuzzüge dokumentieren (und über die ich längst keinen überblick mehr habe), muss es angesichts des massenphänomens “modeblog” eben auch geben. umso einfacher doch für die, die anders an die sache rangehen, positiv aufzufallen. und seien wir doch mal ehrlich: kreativ und originell à la tavi ist eben nur eine minderheit, das ist im realen leben ja nicht anders. aber vielleicht sollten wir einfach mehr über die (ja durchaus existierenden) perlen unter all den säuen sprechen, denn die gibt es ja doch, glücklicherweise!

  17. Veronika Christine on July 27, 2011 at 15:16

    Nun grundsätzlich gute Beobachtungen bzgl. Modeblogs.

    Ist die Professionalisierung die du ansprichst, nicht eine Art Leitsystemfindung?

    Ein Prozess, dass jedes Medium durchmacht?

    Wer wollte denn auf Dauer “Modefotos” aus Umkleidekabinen sehen?

    Und Tavi ist grandios, skurile Unterhaltung, aber böse Zungen unterstellen eine Art Britney Spears in ihr. Gesteuert von einer ihrer Tanten, Opfer einer gekonnt ausspionierten Marktlücke, perfekte Projektionsfläche – Inszenierungs-Anziehpüppchen.

  18. Maria on July 27, 2011 at 19:24

    Mh, ich denke, dass die jungen Mädchen auch irgendwann aufhören, sich auf Straßen/ in Parks/ auf Parkhausdächern zu fotografieren. Denn viele sind einfach noch so unglaublich jung, sodass sie vor allem des Feedbacks Willen bloggern. Weil sie es als angenehm empfinden, Komplimente abzustauben und zu hören, dass sie hübsch etc. sind.

    Sieht man sich die erste Generation von euch an, dann ist kaum noch jemand ein typischer Outfitblogger. Jeder hat sich auf seine Art weiterentwickelt und das finde ich gut. Und ich denke, dass die jungen Dinger von heute irgendwann soweit sein werden.

    Und Tavi ist eben darum so großartig, weil sie einmalig ist.

  19. Kathrin on July 27, 2011 at 19:36

    Danke für den tollen Text.
    Ich glaube übrigens auch fest daran, dass Tavi eine blühende Zukunft bevorsteht.

    xoxo Kathrin

    http://www.twoforfashion.de

  20. Mascha on July 27, 2011 at 20:00

    Boah, mit 15 hab ich noch Sailor Moon geschaut und gedacht Eskapismus sei der einzige Weg zu leben. (Und manchmal, an faulen Tagen gucke ich wieder Sailor Moon und denke das :P ) Aber aus Tavi wird nochmal was! Wirklich interessanter Post!

  21. Anne Poprausch on July 27, 2011 at 23:33

    Ich fühle mich mit meinen -fast beinahe- 26 Jahren wie ein Greis.
    Danke, Generation Y. (Steht das für “Young”, oder ist das zu naheliegend?)
    Ich gucke täglich nett Bildchen und scrolle und lese auf maximal 3-4 Blogs tatsächlich Text,
    weil sich der Rest auch für mich nicht lohnt. Da sind mir die Bilder Aussage genug.

    Dieses Grummeln, dieses Unwohlsein, das du beschreibst, versuche ich dann auf meine Art
    zu verarbeiten und, wenn es die Zeit erlaubt, bastel’ ich ein wenig (wird dann natürlich auch gebloggt, klar),
    weil ich mir so oft denke: “Toll, dass der und der Blog die und die neue Kollektion auch gut findet, aber ich verwette
    meinen Hintern darauf, dass sich der Autor auch kein einziges Teil dieser Kollektion jemals leisten kann.”
    Wieso auch?!
    Selbermachen! Vintage + DIY for life.

    Aber so ganz ohne kommerzielle, oder vom Perfektionismus getriebene Blogs wüsste ich halt auch nicht,
    wie ich akkurat dagegen steuern sollte. Würde nicht irgendein Blog teure colour-geblockte Designerfummel
    posten, wüsste ich auch nicht, dass sich mein nächster Post auf das gleiche nur in Second Hand und billig
    selbstgemacht beziehen sollte, um der Welt zu zeigen, dass das alles auch anders geht…

    Eine verfluchte Symbiose ist das!

  22. Elli on July 29, 2011 at 00:04

    hach vanessa, toller text und das video von tavi ist krass. unfassbar, dass sie erst 15 jahre alt ist.

  23. Marlen on July 31, 2011 at 17:15

    Dein Text, das Video, beides auf eine gewisse Art inspirierend und in den Hintern tretend.
    Danke dafür!

  24. Mel on August 5, 2011 at 19:47

    Ich kann das wirklich alles nachvollziehen was du schreibst, würde das genau so unterschreiben. aber gerade deshalb wäre es doch gut, wenn du weitermachst und dich von diesen ganzen austauschbaren Modeblogs abhebst. also ich fänds schade!

  25. Christina on August 11, 2011 at 11:42

    1A Bericht. Vielen Dank!

  26. June on August 12, 2011 at 01:50

    Toller Text!
    Mir gehn diese Ich/bin/so/wichtig/auf/jeder/fashionweek/bloggewinnspiel/leserkommerziell ausgerichteten blogs auch so was von auf die nerven.
    auf einmal sind alle blogs so gleich, hab ich neulich erst gedacht. frueher war das nicht so. und manchmal denke ich mir, wenn ich auf solchen blogs bin, verdammt noch mal, du bist NUR ein blogger. EINER unter tausenden.
    es gibt wichtigeres wie MODE, man sollte den ganzen moderummel deshalb auch nicht zu ernst nehmen. aber manche blogs tun das eben und denken sie sind sowas von business. I hate!

  27. Lisa on September 28, 2011 at 17:54

    super!
    ich habe dich und dieses post verlinkt, weil es einfach genau das anspricht was ich denke. Zwar halte ich meine blog auch für “langweiliges Outfit-Gezeige” und stehe auch dazu (aber ich will ja auch kein großer oder beliebter Blog werden), dennoch finde ich sollte so was was du anspricht ebenfalls in Deutschland geben, bzw. überall auf der Welt geben (und nicht nur Tavi, sie ist die einzigst authentische) . Ich verstehe nicht wie langweilige Blogs wie z.B. der von Kenza so einen großen Hype auslösen, da er langweilig und unoriginell ist. Das soll keine Lästerattacke sein, aber so ist nun meine Meinung. Es sollen die Blogs gefördert werden, die es verdienen, die, die originell sind und sich was trauen, auch wenn sie mal daneben liegen. Diese Mode-Püppchen die jetzt überall auftauchen und jeden Tag das Internet fluten sollte man einfach übersehen und sich dem wirklich wichtigen zuwenden! Und zu ernst sollte man sowieso nichts nehmen!

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