Bella Freud, High Heels und Pedro Almodóvar

August 30, 2011

 

Von welchem berühmten Psychoanalytiker ist Bella Freud die Urenkelin?  Ja, ganz genau. Von Sigmund Freud. Und ihr Vater? Kein anderer als der im Juli diesen Jahres verstorbene Lucian Freud.
Vielleicht verdankt sie ihrem Nachnamen die Tatsache, dass Christian Louboutin (der mit den roten Sohlen, aber wem erzähl ich das) jetzt ein paar ihrer Sweatshirts bemalte. Die generell benutzte Abwertung diverser Kinder berühmter Eltern (und die Fußstapfen sind groß). Ich wage an dieser Stelle nicht zu urteilen. Als Künstlerkind verkehrt man halt in gewissen Kreisen. So ist das. Auch jetzt eher nebensächlich.

 

Nun, mit was hat der Louboutin jetzt wohl Freud beglückt? Ja, auch das war nicht wirklich eine ernstgemeinte Frage. Getreu dem Motto “Schuster bleib bei deinen Leisten” (welch Wortspiel!) gab er also ein paar Schuhzeichnungen ab.
Herausgekommen ist eine kleine, ja gut, nicht wirklich erwähnenswerte Sweatshirt-Kollektion. Aber, und das ist jetzt das Eigentliche hier an diesem Beitrag, kam ich nicht drum herum, sofort an Tacones Lejanos (1991) von Pedro Almodóvar zu denken, der internationale Titel: High Heels. Und sogleich nutze ich also die Gelegenheit, um meinen Leserinnen und Lesern, also euch, diesen Film ans Herz zu legen. Die Handlung ist, wie immer bei Almodóvar, ziemlich verstrickt und betont melodramatisch, Männer in Frauenkleidern, Frauen in Männerkleidern. Naja, das Übliche halt. Die Ausführung bunt und phänomenal. Wie immer.

Ach, der Vollständigkeit halber: Die Stücke der so genannten “Fetish”-Kollektion gibt es ab 350 Britische Pfund aufwärts.

 

Die DVD von Tacones Lejanos gibt’s für schlappe 7€.  Aber ich sag ja nur.

Photos: bellafreud.co.uk

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