Das bewegt die Jugend.

February 15, 2012

Das bewegt die Jugend. Dann die ganzen Menschen. Du wunderst dich. Wer mich alles anfassen will. Wer mich nicht anfassen will. Bis mittags irgendwo sitzen und eigentlich woanders sein. Blauer Dunst, Bässe wummern.
Dieses Mal siegt der Ekel über die Unvernunft. Genau die, die mich doch sonst immer in Arme treibt, die nicht die deinen sind und die mich gierig umschlingen. Atemnot. Flecken auf der Hose, Geld auf dem Tisch.
Ich hab mich dann auch schon mal gefragt. Ich kann nicht sagen, dass ich das nicht getan hätte. Ganz kurz nur, aber ich hab mich gefragt: Warum das Ganze. Auf Sofakanten sitzen mit nackten Füßen auf kalten Fließen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich verloren hätte. Vielleicht in diesen Situationen, ja. Mir war immer bewusst, dass eine Entscheidung eine Dummheit ist, wenn es eine war. Sobald du es fühlst, wird es real. Du findest Heimat in meinem leeren Blick und ich freue mich, wenn ab und zu mal die Lichter ausgehen da oben und ich nicht mehr bei mir bin. Ich hatte immer ein Problem damit, zu müssen. Aber wir können uns den Pessimismus leisten.
Irgendwie strengt sich keiner mehr an, klage ich.
Wir dichten uns ab bis die Distanzen stimmen.

One Response to Das bewegt die Jugend.

  1. yara on May 5, 2014 at 23:46

    schön
    ich glaube wir fühlen ähnlich
    aber nicht deshalb schön
    sondern schön weil schön

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