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	<title>PANDA FUCK &#187; Allgemein</title>
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		<title>Proust-Fragebogen für Blogger</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 16:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Blog des ZEITmagazins hat mir im Proust&#8217;schen Sinne ein paar Fragen gestellt. Wer gerade nach einer Beschäftigung sucht oder sich tatsächlich dafür interessiert, der schaue bitte hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Blog des ZEITmagazins hat mir im Proust&#8217;schen Sinne ein paar Fragen gestellt. Wer gerade nach einer Beschäftigung sucht oder sich tatsächlich dafür interessiert, der schaue bitte <a href="http://blog.zeit.de/zeitmagazin/2011/07/28/proust-fragebogen-fur-blogger-24/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>.<br />
<img src="http://i54.tinypic.com/21o7ig8.jpg" border="0" alt="zeitmagazin" /></p>
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		<title>Oh, Flüchtige Moderne Pt.1: Ein Beispiel –Forever 21 eröffnet Filiale in Wien</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 19:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Früher war alles anders, logisch. Für mich persönlich, weil ich früher noch in einer deutschen Kleinstadt hauste. Für mich persönlich, weil man nur H&#38;M hatte und es nicht wirklich schwerfiel, günstig aus der Masse herauszustechen (zumindest rein äußerlich und abseits der kuriosen Haarfarben und Nietenhalsbändern diverser Subkulturen, denen ich nie angehört habe). Die ganz Findigen bestellten damals schon ihre Kleidung aus Übersee oder generell dem Ausland. Da gab es unter anderem Topshop und Asos. Oder auch Urban Outfitters. Allerdings gab es noch einige Hürden, die es zu bewältigen gab, zum Beispiel die Sprache, andere Währungen, Zahlungsmöglichkeiten oder der nicht ganz billige Zoll, an die sich nur die Allermutigsten heranwagten. Vor einigen Jahren ermöglichte dann der britische Modegigant Topshop dann den Versand per Paypal, Versandhaus Asos zog nach, ermöglichte einem Otto-Normal-Verbraucher demnach eine gemütliche Variante der Kostenbegleichung. Als letzterer dann auch noch in deutscher Präsenz ins World Wide Web trat und eine Versandkostenpauschale von annehmbaren 3€ einführte, fielen die Modebunnys in einen extaseähnlichen Kaufrausch. Endgültig sollte das Eis dann brechen, als 2010 Primark, einer der billigsten Massenshops endlich nach Deutschland einkehrte und ganze Busladungen junger modebewusster Mädchen die Hallen stürmten. Zu dem Zeitpunkt war es schon nicht mehr wirklich außergewöhnlich, trendy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Früher war alles anders, logisch. Für mich persönlich, weil ich früher noch in einer deutschen Kleinstadt hauste. Für mich persönlich, weil man nur H&amp;M hatte und es nicht wirklich schwerfiel, günstig aus der Masse herauszustechen (zumindest rein äußerlich und abseits der kuriosen Haarfarben und Nietenhalsbändern diverser Subkulturen, denen ich nie angehört habe).<br />
Die ganz Findigen bestellten damals schon ihre Kleidung aus Übersee oder generell dem Ausland. Da gab es unter anderem Topshop und Asos. Oder auch Urban Outfitters.<br />
Allerdings gab es noch einige Hürden, die es zu bewältigen gab, zum Beispiel die Sprache, andere Währungen, Zahlungsmöglichkeiten oder der nicht ganz billige Zoll, an die sich nur die Allermutigsten heranwagten.<br />
Vor einigen Jahren ermöglichte dann der britische Modegigant Topshop dann den Versand per Paypal, Versandhaus Asos zog nach, ermöglichte einem Otto-Normal-Verbraucher demnach eine gemütliche Variante der Kostenbegleichung. Als letzterer dann auch noch in deutscher Präsenz ins World Wide Web trat und eine Versandkostenpauschale von annehmbaren 3€ einführte, fielen die Modebunnys in einen extaseähnlichen Kaufrausch.<br />
Endgültig sollte das Eis dann brechen, als 2010 Primark, einer der billigsten Massenshops endlich nach Deutschland einkehrte und ganze Busladungen junger modebewusster Mädchen die Hallen stürmten. Zu dem Zeitpunkt war es schon nicht mehr wirklich außergewöhnlich, trendy gekleidet zu sein.</p>
<p><img src="http://i55.tinypic.com/2yzken4.jpg" border="0" alt="forever" /><br />
<em>Kleines Wortspiel zum Thema Flüchtigkeit in der Moderne, etwaige Anspielung auf einen Markennamen, sowie Song der britischen Band Babyshambles<br />
</em></p>
<p>Zwar bot Zara schon seit geraumer Zeit erschwingliche Designerkopien auf den Einkaufsstraßen an, konnte mit den Preisen der Iren aber bei Weitem nicht mithalten. Und so sackten sie ein, die Schülerinnen und Studentinnen, die den Schönen und Reichen in keinster Weise nachstehen wollten und kauften für kleines Geld zahlreiche Kopien der Designerfümmél (um es in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2dyB9pBDZ_Y&amp;feature=related" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Bockmayer-Geierwally&#8217;schem Dialekt</span></a> auszudrücken). Ungefähr zeitgleich machten sich die beliebten Schweden noch ein wenig breiter und erweiterten ihr Angebot, das im Grunde nur aus H&amp;M bestand, indem sie in die großen deutschen Städte Filialen von Monki und Weekday pflanzten.<br />
Fortan sollte es also ein Leichtes sein, modisch auf dem neuesten Stand durch die Schul-und Unihallen zu schreiten, immer ein halbes Jahr voraus, versteht sich.<br />
Jetzt sollte diesem ohnehin schon recht ordentlichen Eisbecher also noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt werden. Dies geschah diese Woche in Wien, wo die erste der vorerst insgesamt 2 Filialen des us-amerikanischen Modelabels Forever 21, eröffnete, <a href="http://derstandard.at/1304551192358/Mode-unter-50-Euro-Startschuss-fuer-Forever-21-in-Wien)" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">das sich damit anpreist, kein Kleidungsstück über 50€ zu verkaufen.</span></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Weiter wird damit geworben, jede Woche 100 neue Produkte zum Verkauf zu stellen. Man muss sich also beeilen, falls man ein Stück unbedingt haben möchte. So wird ein Hauch von Exklusivität hergestellt, diese Masche nutzt auch Zara schon seit längerer Zeit für sich.<br />
An diesem Beispiel macht sich die <em>Flüchtigkeit der Moderne</em> besonders bemerkbar. <em>Der Grund</em><span style="font-style: normal;">, so Bauman</span><em>, für die Eile, die die nach neuen Events und Erlebnissen gierenden Verbraucher in der „Kultur des Jetzt“ befällt, ist nicht der Wunsch zu erwerben und zu sammeln, sondern wegzuwerfen und zu ersetzen.</em><span style="font-style: normal;"> Nun wird deutlich, weshalb die günstigen Läden wie Forever 21 und Konsorten so boomen. Sie bieten für wenig Geld, das die SchülerInnen und StudentInnen für gewöhnlicherweise nur begrenzt zur Verfügung haben, ständig Neues, Ersetzendes.</span></p>
<p><img src="http://i55.tinypic.com/33410di.jpg" border="0" alt="arte" /><br />
<em>Screenshot aus Artes &#8220;Gegenangriff – Wirtschaft im Fadenkreuz der Kunst Teil 3&#8243;</em></p>
<p>Um in den Worten einer jungen Frau zu sprechen: „Ich kaufe gerne viel ein, dafür aber günstig, weil ich es mir nicht leisten kann, in gleichem Maße verhältnismäßig teurere Kleidung zu kaufen. Ich kaufe sie auch so günstig, weil ich sie mir nach ein paar Monaten nicht mehr gefallen und ich sie dann wieder verkaufe.“ So entsteht im Kleinen ein Kreislauf, der selbst viel größere ökonomische Ausmaße hat, als man sich das vielleicht so vorstellt.<br />
Es bleibt aber die Frage, wieso einem plötzlich Dinge nicht mehr gefallen, die einem noch vor wenigen Monaten sehr zugesagt haben und die man unbedingt haben musste.<br />
Man ist in steter Sorge, den anderen einen Schritt voraus zu sein <em>(genauer gesagt der &#8220;Modeszene&#8221;, also jenen &#8220;signifikanten Anderen&#8221;, auf die es ankommt und deren Zustimmung oder Ablehnung den Unterschied zwischen Erfolg und Niederlage ausmacht). Den anderen wirklich voraus zu<strong> sein</strong>, ist die einzige zuverlässige Möglichkeit</em>, <em>die Akzeptanz der Modeszene zu erringen, es auch zu <strong>bleiben</strong>, die einzige Chance, langfristig ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Anerkennung zu erlangen.<br />
</em>Das Versprechen, &#8220;voraus&#8221; zu sein, verheiße so etwas wie Zugehörigkeit, Anerkennung und Inklusion. Man entgehe also der Gefahr der Ausgrenzung, des Verlassenwerdens, der Einsamkeit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Was man ganz allgemein über Modetrends sagen kann, ist, dass sie alle ein sehr zeitiges Verfallsdatum haben, heute zeitiger als je zuvor. Das wissen wir und viele können aus eigener Erfahrung sprechen: Hat man sich einem Trend nur eine Sekunde zu spät angeschlossen, ist schon alle Mühe umsonst gewesen. Ein Augenblick und das, was gerade noch topaktuell war, kann man in den Altkleidersack werfen.<em> Die meisten Dinge verlieren ihren Glanz und ihre Anziehungskraft  rasch. Wenn man mit dem Zugreifen nur eine Sekunde zu lange zögert, sind  sie schon wieder reif für die Müllhalde.</em><br />
Das fängt schon im Kindesalter an und wir lernen auch in dieser Zeit, wie das funktioniert und entwickeln zahlreiche (mit unter sehr nervenzehrende) Methoden, um unsere Eltern davon zu überzeugen, dass man unbedingt diese einen Sneaker braucht. Aber das nur am Rande.</p>
<p>Selbst wenn ich also einen Berg von verschiedenen Kleidungsstücken in meinem Kleiderschrank beherberge, sehe ich mich binnen kürzester Zeit wieder an ihnen satt und möchte am Liebsten alles einmal entsorgt und ausgetauscht haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;">Man muss sich vor Augen halten, dass   Trends entstehen, weil es die Wirtschaft so möchte.<br />
</span><em>In der Konsumgesellschaft geht es nicht um Erwerb und Besitz. Es geht auch nicht darum, alles loszuwerden, was man vorgestern beschafft hat und gestern stolz präsentiert hat. Es geht zuallerst und vor allem darum, in Bewegung zu bleiben.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;">Eine Seite vorher findet man ein Beispiel über in Modezeitschriften angepriesenes Make-up, was das Ganze noch einmal bildlich macht:<br />
</span><em>„In den kommenden Jahreszeit sind satte Töne angesagt“, verbunden mit der Warnung: „Die Zeit von Beige und den anderen faden Farben ist vorbei&#8230;Werfen Sie sie weg – und zwar sofort!“ […] Muß man das Beige „aussortieren“, damit auf dem Gesicht mehr Platz ist für kräftige Farben, oder werden die Supermarktregale mit intensiverem Make-up aufgefüllt, um sicherzustellen, daß die halbvollen Döschen mit Beige schnellstmöglich in den Müll wandern.<br />
</em><span style="font-style: normal;">Das Beige wird nur darum aus den Regalen geräumt, um anderen Farben Platz zu schaffen, die gekauft werden sollen. Farben, die der Verbraucher noch nicht besitzt. Es folgt dem Prinizip: </span><em>anschaffen, benutzen, wegwerfen.<br />
</em><br />
<em>Gerade die Unmöglichkeit der Zufriedenheit ist […], eine „funktionale Voraussetzung“ der Konsumgesellschaft. </em><span style="font-style: normal;">So ist es fatal, zufriedene Kunden zu haben, trotz der Tatsache, dass dem Einzelhandel doch die Zufriedenheit seiner Kunden am Herzen liegt. Es handelt sich um eine simple Täuschung. Zufriedenheit wird nie angestrebt. Sind alle vorhandenen Bedürfnisse befriedigt, funktioniert der Markt nicht mehr. Und so werden immer neue künstliche Bedürfnisse geschaffen, von die der Verbraucher nicht einmal wusste, dass er sie haben könnte. Die 100 letzten Produkte von gestern werden ersetzt durch die 100 Produkte von heute, diese wieder von morgen und so weiter. Ein zufriedener Verbraucher ist kein guter Verbraucher. Und so ist es nicht selten, dass ein veraltetes, aber noch einwandfrei funktionierendes Produkt durch die neuere Version ersetzt wird, sobald diese erhältlich ist. Eigentlich völlig abstrus, aber die Realität.<br />
Forever 21 setzt genau, wie alle anderen auch, auf diese Taktik und muss hier als mein Beispiel herhalten, weil es gerade so aktuell ist und sich eben auch hervorragend dazu eignet. Im Prinzip könnte es aber auch jede andere x-beliebige Marke sein, die mehr oder minder extrem in diesselbe Kerbe schlägt.</span></p>
<p>Welchen Eindruck ich im Speziellen von Forever 21 hatte und wie sich dieser weiterstricken lässt, wird im zweiten Teil zu lesen sein.</p>
<p>Alle kursiv gedruckten Worte (bis auf die Bildunterschriften) sind Zitate aus Zygmunt Baumans &#8220;Leben in der Flüchtigen Moderne&#8221;, erschienen im Suhrkamp Verlag.</p>
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		<title>Empfehlung&#124; Zygmunt Bauman: Leben in der flüchtigen Moderne (edition suhrkamp)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 19:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus gegebenem Anlass aka meiner persönlichen Krise in unserer Gesellschaft, lese ich Bücher wie blöde, ernte besorgte Blicke meiner Eltern, die sich ängstlich zeigen ob möglicher diesbezüglicher Hirnwäsche (und sich wohl gern wünschten, ich sei weniger pseudorevolutionär und kaufte einfach wieder Klamotten und Schminke), denen ich irgendwann in naher Zukunft eine Anti-Sorgenfalten-Botoxbehandlung finanzieren muss und frage mich, wie ich herauskomme aus dieser immer schneller werdenden Tretmühle, die sich Unsicherheit nennt, was mein persönliches Verständnis von Lebensmodell angeht. Am Klügsten (oder viel mehr am Einfachsten) wäre es wohl, sich der Maschinerie zu unterwerfen. In schätzungsweise 60 Jahren gebe ich sowieso den Löffel ab und bis dahin können wir die Erde ja auch noch in die Tonne treten, frei nach dem Motto: Nach mir die Sinflut! Allerdings habe ich leise (laute, um ehrlich zu sein) Bedenken, dass diese dumpfe Gefühl in meiner Magengegend nur noch umso größer wird, je älter ich werde und 60 Jahre (wenn alles gut läuft und ich endlich das „Live fast, die young“-Modell hinter mir lasse, denn mit fast 22 Jahren dürfte man ja eigentlich kein Mitglied der inhalierenden Teenage-Angst-Fraktion mehr sein) schon verdammt lange sein können und ich irgendwie damit klarkommen muss. Allerdings weiß ich, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Aus gegebenem Anlass aka meiner persönlichen Krise in unserer Gesellschaft, lese ich Bücher wie blöde, ernte besorgte Blicke meiner Eltern, die sich ängstlich zeigen ob möglicher diesbezüglicher Hirnwäsche (und sich wohl gern wünschten, ich sei weniger pseudorevolutionär und kaufte einfach wieder Klamotten und Schminke), denen ich irgendwann in naher Zukunft eine Anti-Sorgenfalten-Botoxbehandlung finanzieren muss und frage mich, wie ich herauskomme aus dieser immer schneller werdenden Tretmühle, die sich Unsicherheit nennt, was mein persönliches Verständnis von Lebensmodell angeht.<br />
Am Klügsten (oder viel mehr am Einfachsten) wäre es wohl, sich der Maschinerie zu unterwerfen. In schätzungsweise 60 Jahren gebe ich sowieso den Löffel ab und bis dahin können wir die Erde ja auch noch in die Tonne treten, frei nach dem Motto: Nach mir die Sinflut!<br />
Allerdings habe ich leise (laute, um ehrlich zu sein) Bedenken, dass diese dumpfe Gefühl in meiner Magengegend nur noch umso größer wird, je älter ich werde und 60 Jahre (wenn alles gut läuft und ich endlich das „Live fast, die young“-Modell hinter mir lasse, denn mit fast 22 Jahren dürfte man ja eigentlich kein Mitglied der inhalierenden Teenage-Angst-Fraktion mehr sein) schon verdammt lange sein können und ich irgendwie damit klarkommen muss. Allerdings weiß ich, dass ich vermutlich nie mehr zurück kann in diesen Trott, den ich ganz klar als einen pubertären sehe und demnach müssten sich noch ganz viele Menschen in der Pubertät befinden. Kurzum: Ich propagiere eine Revolution, die so vermutlich niemals stattfinden wird und eigentlich habe ich auch keine Ahnung, was nach einer Revolution kommen sollte (hiermit äußere ich noch einmal den Wunsch, dass 2012 doch bitte diese neue Lebensebene eintreten sollte, von der sich soviele Verschwörungstheoretiker so viel versprechen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Während ich also weiterhin frei nach Benjamin in meinem Plüsch klebe und den Arsch nicht hochbekomme (<em>wie </em>denn auch, zum Teufel?!), stelle ich heute meine letzte Lektüre vor.<br />
Es handelt sich um Zygmunt Baumans <a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/leben_in_der_fluechtigen_moderne-zygmunt_bauman_12503.html" target="_blank"><em><span style="text-decoration: underline;">L</span><span style="text-decoration: underline;">eben in der Flüchtigen Moderne</span></em></a> und dieses Werk beschreibt nichts anderes als, ja, eben unser Leben in dieser heutigen Zeit, die er da Flüchtige Moderne nennt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Leben also in unserer Konsumgesellschaft wird hier thematisiert, wie sich dieses auf unsere Wahrnehmung und Auffassung im Generellen auswirkt. Es wird beschrieben, wie wir selbst Waren werden, wie wir angehalten werden zum Kaufen und wie bemerkt wird, dass eigentlich alles nur produziert wird, um wieder entsorgt zu werden.<br />
Denn so funktioniert unser Wirtschaftsmodell. Man stelle sich einmal vor, die Menschen kauften nicht mehr ein, ihr Bedürfnis auf welche Sache auch immer, sei endlich befriedigt – die Wirtschaft bräche zusammen und wir stünden vor den Ruinen unseres hart erkämpften Kapitalismus. Völlig undenkbar. Und so halten uns auf der Welt natürlich stets alle Politiker an, doch bitte in die Läden zu gehen und kräftig einzusacken. Wer will schon seinen alten Flachbildschirm behalten, wenn es längst einen noch flacheren gibt. Und sogar mit 3D-Funktion. Wo keine Bedürfnisse mehr sind, da werden neue geschaffen. Und so beginnt der immerwährende Kreislauf von kaufen und entsorgen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aber weiter möchte ich nicht ausholen (ein weiteres Posting soll folgen, in dem ich ein wenig mit Baumans Überlegungen arbeite).</p>
<p><img src="http://i54.tinypic.com/14e8hkz.jpg" border="0" alt="zygmunt bauman" /></p>
<p><em>Normale Zeitungsleser hätten die Anzeige vielleicht übersehen: „Sechs angesagte Outfits, mit denen Sie der Modeszene im nächsten halben Jahr einen Schritt voraus sind.“ Zygmunt Bauman schlägt daraus theoretische Funken: Wer heute noch die Chuzpe hat „Ich“ zu sagen, sollte schneller sein als die anderen. Doch Achtung: Die Befriedigung hat ein Verfallsdatum – die nächste Frühjahrskollektion kommt bestimmt. In sechs Studien, die auf Vorlesungen am Institut für Wissenschaften vom Menschen in Wien zurückgehen, greift der brillante Essayist seine großen Themen wieder auf: Ethik, die Erinnerung an den Holocaust, Europa, Kunst und Freiheit in der Flüchtigen Moderne, </em><span style="font-style: normal;">so die Beschreibung auf der Umschlaginnenseite.</span></p>
<p>Eine große Empfehlung von mir. Ein Werk, das uns zumindest einmal durch unsere Gesellschaft führt, uns die Augen öffnet und bewusst macht, wie wir leben und was uns antreibt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Ein halbes Jahr nach der persönlichen Wende</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2011/03/24/ein-halbes-jahr-nach-der-personlichen-wende/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 13:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe LeserInnen, vor einiger Zeit sprach ich hier auf Panda Fuck von meiner persönlichen Wende im Bezug auf meine Kleidungsphilosophie. Das ist jetzt mehr als ein halbes Jahr her und ich denke, es ist ganz interessant, zu erfahren, wie das Ganze bis jetzt verläuft, gibt es doch einige unter euch, die sich auch mit dieser Thematik beschäftigen und ihre Gewohnheiten geändert haben oder es zumindest vorhatten. Nun, ich muss gleich mal zu Beginn sagen: Es klappt wunderbar, phänomenal, super. Vielleicht mag das auch daran liegen, dass ich ziemlich langweilig geworden bin, was meine Kleidung angeht (ich persönlich heiße das ja sehr willkommen, sah ich doch viele Jahre äußerst, nunja, interessant aus, wenn ich das Haus verlassen habe). Wirres Zusammenhäufen seltsamer Modetrends in abertausende Tüten gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Wildes Experimentieren auch. Dafür ist mir mein Geld zu kostbar geworden und meine Ansprüche zu hoch. Die Investition in meine ersten Designer-Schuhe habe ich bis jetzt nicht bereut (und freue mich über das niederschlagsarme Klima Wiens, auch wenn bereits ein nasses T-Shirt meinen Schuhen leichten Schaden zugefügt hat, das mit der Achtsamkeit muss ich noch lernen). Das war auch übrigens bis jetzt mein einziger Schuhkauf in diesem Jahr (bis auf Laufschuhe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Liebe LeserInnen,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.thepandafck.de/2010/09/29/eine-personliche-wende/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">vor einiger Zeit sprach ich hier auf Panda Fuck von meiner persönlichen Wende im Bezug auf meine Kleidungsphilosophie</span></a>. Das ist jetzt mehr als ein halbes Jahr her und ich denke, es ist ganz interessant, zu erfahren, wie das Ganze bis jetzt verläuft, gibt es doch einige unter euch, die sich auch mit dieser Thematik beschäftigen und ihre Gewohnheiten geändert haben oder es zumindest vorhatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun, ich muss gleich mal zu Beginn sagen: Es klappt wunderbar, phänomenal, super.<br />
Vielleicht mag das auch daran liegen, dass ich ziemlich langweilig geworden bin, was meine Kleidung angeht (ich persönlich heiße das ja sehr willkommen, sah ich doch viele Jahre äußerst, nunja, interessant aus, wenn ich das Haus verlassen habe). Wirres Zusammenhäufen seltsamer Modetrends in abertausende Tüten gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Wildes Experimentieren auch. Dafür ist mir mein Geld zu kostbar geworden und meine Ansprüche zu hoch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Investition in meine ersten Designer-Schuhe habe ich bis jetzt nicht bereut (und freue mich über das niederschlagsarme Klima Wiens, auch wenn bereits ein nasses T-Shirt meinen Schuhen leichten Schaden zugefügt hat, das mit der Achtsamkeit muss ich noch lernen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das war auch übrigens bis jetzt mein einziger Schuhkauf in diesem Jahr (bis auf Laufschuhe, aber das zählt ja nicht).<br />
Ansonsten haben sich merkwürdigerweise einige Kleidungsstücke zurück in mein Leben geschlichen, die sich als Dauerbrenner erwiesen haben, vorwiegend in den Farben Oliv, Grau, (Hell-)Braun, Schwarz und Weiß. Das älteste Stück, ein Schal, ist gute 6 Jahre alt. In Zeiten, in denen H&amp;M und Co. mehrmals im Monat neue Kollektionen herausbringen, ein Zeitalter.<br />
Meine letzte Investition im Bereich Kleidung war dann übrigens mein Parka von der mir vorher unbekannten Marke Vila. Ganz zufrieden war ich mit der Verarbeitung anfangs nicht, trage ihn jetzt aber täglich und bereue auch diesen Kauf nicht.<br />
Meistens trage ich Stücke, die sich bei mir über lange Zeit bewährt haben; es ist keine Seltenheit mehr, dass ich mehrere Tage hintereinander eine schwarze Leggings trage und dazu meine 3 Jahre alten Biker Boots, vermutlich teilweise aus reiner Bequemheit, sieht aber auch lässig aus und ich bereue, mir damals nicht die Echtledertreter gekauft zu haben, die das Doppelte kosteten. Aber trotz beinahe täglichem (!) Tragen, halten sie sich noch recht gut. Meine Minnetonka-Stiefeletten habe ich übrigens auch wieder für mich entdeckt, nachdem ich sie 2007 (?) im Kate-Moss-Trend-Fieber günstig gekauft habe. Nach dem Trend ist vor dem Trend, das Gleiche gilt für Blazer und Chucks -wahre Evergreens.</p>
<p><img src="http://i55.tinypic.com/34o6aly.jpg" border="0" alt="vila" /><br />
<em>Zwei meiner Standardoutfits, in gewohnt schlechter Foto-Qualität</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich bin froh, Panda Fuck in eine Richtung gelenkt zu haben, in der meine Leser, also ihr, nicht ständig neue Produkte erwarten, die in täglichen Posts aufbereitet werden. Das hätte ich mir so gar nicht leisten können, hätte ich das beibehalten wollen und darunter hätte -natürlich!- die Qualität meiner Garderobe massiv gelitten und meine Laune vermutlich auch. Natürlich bin ich auch froh, dass ihr das doch schätzt, wie ich durch eure zahlreichen Kommentare erfahre, die zwar weniger geworden sind, dafür aber mit sehr viel mehr Tiefe verfasst werden, was mir immer wieder neuen Ansporn gibt, mich mit den Dingen doch intensiver auseinanderzusetzen.<br />
Mit guten Kleidungsstücken fühlt man sich auch besser. Das mag übertrieben klingen, aber in einem Acryl-Pullover nach 5 Minuten zu schwitzen wie ein Wasserfall, ist eher unangenehm und oft hab ich mich gefragt, ob ich nicht ein kleines Schweißdrüsenproblem habe –bis ich mich eben endlich mit dieser Thematik Kunststoff auseinander gesetzt habe, Plastikfasern ahoi.<br />
Die Qualitätansprüche habe ich aber nicht nur in Bezug auf Kleidung. Für Schmuck gilt mittlerweile das Gleiche: Echtschmuck ist Trumpf. Vor 2 Jahren kaufte ich mir drei Silberringe für gerade mal 14 Euro. Bis heute trage ich sie gerne und oft und sie haben nichts an ihrem Aussehen eingebüßt(Gutes muss übrigens nicht gleich teuer sein. Ein gutes Kaschmiroberteil von beispielsweise Zara hält ebenfalls eine lange Zeit und es geht hier ja um die Menge, die gekauft wird).<br />
Vor einigen Wochen habe ich mir quasi die selben noch einmal gekauft. Allerdings handelte es sich diesesmal um Modeschmuck. Das Fazit: Nach zweimal Tragen sind alle Ringe angelaufen und haben diesen unschönen matten Rostton.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es geht hier ja nicht nur um die Qualität, nein, ich könnte mir ja auch jede Woche ein neues Pack Ringe für Zweifuffzig kaufen und die angelaufenen wegwerfen. Dass das aber eine relativ große Menge an Müll produziert, ist auch klar.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nachdem ich soviel Ballast loswerden konnte (und ich hoffe, ich kann noch mehr loswerden, vielleicht findet sich ja nochmal der ein oder andere Flohmarkt) und das Tragen der neuesten „IT-Pieces&#8221; den anderen überlasse, geht alles ein bisschen cooler vonstatten. Früher habe ich das noch gebraucht, klar, in meiner Teenie-Zeit, ist ja auch pubertätsbedingt, wissen wir ja alle. Da hatte ich solange Pfeffer im Arsch, bis ich endlich DIE Schuhe in der Hand hatte, nach denen alle anderen sabbernd gierten. Was für Adrenalinschübe da immer in mir hochkamen, unfassbar. Jetzt balanciere ich lieber auf dem Brückengeländer. Bungeejumping wollte ich eigentlich auch noch mal ausprobieren, mal sehen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">So redundant ist das Schreiben über das Klamottenkaufen übrigens gar nicht, wenn wir uns überlegen, wieviele Menschen sich tagein tagaus auf den Einkaufsstraßen dieser Welt tummeln und kaufen, was das Zeug hält.<br />
Shoppen als Religion. Hier ein kleiner Teaser zu diesem Thema, das ich schon seit Längerem im Posting-Auge habe und auch sehr interessant finde (ich hoffe, ihr auch).</p>
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		<title>Vom Geschichtsbuch in den Werbespot: das wundersame Leben eines Rainer Langhans</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 15:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[rainer langhans]]></category>
		<category><![CDATA[zalando]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreiben ist ja schon was, was ich ganz gerne mache. Wenn ich da nicht immer dieses Problem mit den Ideen hätte, die ein bisschen mehr Stoff bieten. Die fehlen mir nämlich ganz oft. Schön, wenn man dann aber immer wieder Futter zugespielt bekommt. In diesem Falle sah ich unlängst auf Modepilot, dass Rainer Langhans jetzt Werbung für Zalando macht, das zu Werbezwecken für Konsumgüter die Ideale einer Bewegung durch den Kakao zieht; ein Großteil der Bevölkerung mag das lustig gefunden haben. Ich kenne die 68er nur vom Hörensagen, von den Medien und vom Geschichtsunterricht. Rainer Langhans war in meinem Geschichtsbuch mit einem Foto seiner Kommune und seinen Forderungen und Ansichten abgebildet. Soviel dazu. Jetzt macht er seine Medientour und tingelt durch die Privaten (Promidinner und Dschungelcamp). Das berührt mich relativ wenig, also es verletzt mich nicht, dass er seinen&#8230;äh&#8230;Idealen nicht treu geblieben ist, man sollte sich ja eh nie so auf Menschen verlassen, das mal generell in den Raum geworfen. Langhans und die Konsumkritik wären somit abgehakt, ist sie vielleicht längst gewesen, aber hier wird das noch einmal festlich und in Bild determiniert. Irgendwie muss er ja seinen Lebensunterhalt finanzieren, die veganen Schuhe müssen ja auch bezahlt werden. Um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schreiben ist ja schon was, was ich ganz gerne mache. Wenn ich da nicht immer dieses Problem mit den Ideen hätte, die ein bisschen mehr Stoff bieten. Die fehlen mir nämlich ganz oft. Schön, wenn man dann aber immer wieder Futter zugespielt bekommt.<br />
In diesem Falle sah ich unlängst auf <a href="http://www.modepilot.de/2011/02/02/rainer-langhans-fur-zalando/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Modepilot, dass Rainer Langhans jetzt Werbung für Zalando macht</span></a>, das zu Werbezwecken für Konsumgüter die Ideale einer Bewegung durch den Kakao zieht; ein Großteil der Bevölkerung mag das lustig gefunden haben.<br />
Ich kenne die 68er nur vom Hörensagen, von den Medien und vom Geschichtsunterricht.<br />
Rainer Langhans war in meinem Geschichtsbuch mit einem Foto seiner Kommune und seinen Forderungen und Ansichten abgebildet. Soviel dazu. Jetzt macht er seine Medientour und tingelt durch die Privaten (Promidinner und Dschungelcamp). Das berührt mich relativ wenig, also es verletzt mich nicht, dass er seinen&#8230;äh&#8230;Idealen nicht treu geblieben ist, man sollte sich ja eh nie so auf Menschen verlassen, das mal generell in den Raum geworfen.<br />
Langhans und die Konsumkritik wären somit abgehakt, ist sie vielleicht längst gewesen, aber hier wird das noch einmal festlich und in Bild determiniert. Irgendwie muss er ja seinen Lebensunterhalt finanzieren, die veganen Schuhe müssen ja auch bezahlt werden.<br />
Um den Faktor Geld mal außer Acht zu lassen, frage ich ganz naiv: Wieso hat er das gemacht? Andere Gründe außer dem vermeintlich rollenden Rubel hätten mich brennend interessiert. Aus purer Neugierde. Natürlich ist das alles gerechtfertigt, was er sich da von überall her anhören muss. Immerhin war er ja einer von den Lautesten.<br />
Rainer Langhans in einem Werbespot für Schuhe &#8211;wer hätte das &#8217;68 gedacht? Gut, wer hätte zu dieser Zeit auch gedacht, dass jemand das Internet erfindet. Oder Onlineshops ohne Versandkosten?  Zalando kriegt schonmal PR -gute wie schlechte. Irgendwann wird dann aber mal die Luft raus sein aus dem, ja, Phänomen Langhans, vielleicht ist sie das auch schon seit 40 Jahren. Mehr als ein Gähnen kommt dann bei mir auch nicht mehr.<br />
Wär aber vielleicht behandlungs- und diskussionswürdig im Geschichtsunterricht, nicht? Vielleicht kommt dabei irgendwas Differenziertes bei den Schülern raus. Wär einen Versuch wert.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="750" height="446" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/i8dfMHFP_dU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="750" height="446" src="http://www.youtube.com/v/i8dfMHFP_dU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Betreff: Desperately calling Vienna und ein frohes neues Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 17:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil Wien soviel schöner ist als dieses süddeutsche Bundesland hier. Vier-oder fünfmal habe ich innerhalb von 3 Wochen das Haus verlassen und das nicht nur, weil ich die Ferien fürs Lernen genutzt habe (vielleicht auch, weil Mama die Lebensmittel eingekauft hat). Ächz, ich muss hier weg und liege immer noch unter zähen Schneemassen und kleinkariertem Schwabentum begraben. Man müsste ja „obe bleibe“, aber der Kleinstadtmief erdrückt. Das undankbare Pack wünscht ein frohes Neues Jahr. Muss ja immer alles besser werden. Aber, und das mag jetzt ein wenig kitschig klingen, ich freu mich, wenn ich endlich wieder Musikvideos auf YouTube schauen kann. Der obige Screenshot stammt übrigens aus Falcos Wiener Blut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i55.tinypic.com/k2dddw.jpg" border="0" alt="falco" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Weil Wien soviel schöner ist als dieses süddeutsche Bundesland hier. Vier-oder fünfmal habe ich innerhalb von 3 Wochen das Haus verlassen und das nicht nur, weil ich die Ferien fürs Lernen genutzt habe (vielleicht auch, weil Mama die Lebensmittel eingekauft hat).<br />
Ächz, ich muss hier weg und liege immer noch unter zähen Schneemassen und kleinkariertem Schwabentum begraben. Man müsste ja „obe bleibe“, aber der Kleinstadtmief erdrückt.<br />
Das undankbare Pack wünscht ein frohes Neues Jahr. Muss ja immer alles besser werden. Aber, und das mag jetzt ein wenig kitschig klingen, ich freu mich, wenn ich endlich wieder Musikvideos auf YouTube schauen kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der obige Screenshot stammt übrigens aus Falcos <span style="text-decoration: underline;">Wiener Blut</span>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fashionable Queens</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2010/12/01/fashionable-queens/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 17:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[fashionable queens]]></category>
		<category><![CDATA[universität wien]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende (3.+4.12.) findet im Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Wien ein internationales Symposium mit dem Titel &#8220;Fashionable Queens&#8221; statt. Auf der Website steht Folgendes dazu: After Queens: Power, Body, Theatricality held at the English Seminar in June 2009 (organisation: Elisabeth Bronfen and Barbara Straumann, Universität Zürich) the two-day symposium Fashionable Queens will focus on the fashioning and representation of queen-like femininities. The current cooperation between the departments of English and Sociology seeks to give space to academic discourse beyond disciplinary boundaries. The purpose of this symposium is to discuss fashion as a socio-political arena where notions of gender, class and power are being negotiated. Aiming at an exploration of fashion’s hybrid nature between mediality and materiality, we have invited some of the leading theorists and practitioners in the field of fashion and fashion studies to take part. Das Programm dazu scheint mehr als vielversprechend. Da ich an diesem Wochenende mit anderen Aktivitäten beschäftigt bin, fehlt mir bedauerlicherweise die Zeit, das Symposium zu besuchen. Stephan Hilpolds Ausführungen zu The Queen&#8217;s and King&#8217;s new Clothes: How Bloggers turned the Fashion-World upside down werde ich mir am Samstagnachmittag allerdings vielleicht anhören können, obwohl ich auf diesem Gebiet ja nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende (3.+4.12.) findet im Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Wien ein internationales Symposium mit dem Titel &#8220;Fashionable Queens&#8221; statt.<br />
Auf der <a href="http://www.univie.ac.at/fashionablequeens/about/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Website</span></a> steht Folgendes dazu:</p>
<div>
<blockquote><p>After <em>Queens: Power, Body, Theatricality</em> held at the  English Seminar in June 2009 (organisation: Elisabeth Bronfen and  Barbara Straumann, Universität Zürich) the two-day symposium <em>Fashionable Queens</em> will focus on the fashioning and representation of queen-like  femininities. The current cooperation between the departments of English  and Sociology seeks to give space to academic discourse beyond  disciplinary boundaries.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>The purpose of this symposium is to discuss fashion as a  socio-political arena where notions of gender, class and power are being  negotiated. Aiming at an exploration of fashion’s hybrid nature between  mediality and materiality, we have invited some of the leading  theorists and practitioners in the field of fashion and fashion studies  to take part.</p></blockquote>
</div>
<p>Das Programm dazu scheint mehr als vielversprechend. Da ich an diesem Wochenende mit anderen Aktivitäten beschäftigt bin, fehlt mir bedauerlicherweise die Zeit, das Symposium zu besuchen. Stephan Hilpolds Ausführungen zu <em>The Queen&#8217;s and King&#8217;s new Clothes: How Bloggers turned the Fashion-World upside down </em>werde ich mir am Samstagnachmittag allerdings vielleicht anhören können, obwohl ich auf diesem Gebiet ja nicht mehr viel Neues und Erleuchtendes erwarte. Auch auf Barbara Vinkens <em>Dressed to kill: Cinematic Marie</em> <em>Antoinette </em>werde ich mir dann im Falle zu Gemüte führen.<em><br />
</em></p>
<p><a href="http://www.univie.ac.at/fashionablequeens" target="_blank"><img src="http://i55.tinypic.com/oi9834.jpg" border="0" alt="fashionable queens" /></a><br />
Mehr Infos, sowie das volle Programm gibt&#8217;s bei Klick auf das Plakat.</p>
<p>Kommt jemand von euch und wenn ja, was schaut ihr euch an?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nihilism 101</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 22:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: sophia.smith.edu/~bturner/nihilism.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img31.imageshack.us/img31/6684/nihilismn.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Quelle: sophia.smith.edu/~bturner/nihilism.html</p>
]]></content:encoded>
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		<title>It would have been enough to think that we are humans</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2010/11/08/it-would-have-been-enough-to-think-that-we-are-humans/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 14:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[alan rickman]]></category>
		<category><![CDATA[marcel proust]]></category>

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		<description><![CDATA[Man lebt einen Monat im neuen Leben und der Versuch, sich um 180 Grad zu wenden und all seine Altlasten in der Heimat zu lassen, scheitert noch bevor er überhaupt angefangen hat. Gnadenlos beisst es dich wie ein Löwe in den Nacken. Am Schönsten ist dann immer noch, wenn man eigentlich gar nicht weiß, was man da gerade macht und sich gleich schon in der ersten neuen Zeit  da plötzlich etwas ankündigt, was Gutes und Neues, mit dem man natürlich so gar nicht gerechnet hat, von dem man eine vage Ahnung hat, dass das was sein könnte, das ganz viel verspricht oder versprechen könnte und das Gute daran macht einem dann ganz viel Angst, weil man sich immer fragt, was kommt danach und weil man Angst hat, wie sich dieses Gute so anfühlen könnte, eben so ganz anders als sonst. Und deswegen setzt man alles daran, es nicht soweit kommen zu lassen, dass was Gutes passiert. Die Faulheit, sich aus den alten Ketten zu winden, ist soviel größer als der Mut, den man aufbringen müsste, etwas einfach nur passieren zu lassen, ganz einfach. Mit Sicherheit wäre es jedoch den einen Versuch wert. Und jeden weiteren auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man lebt einen Monat im neuen Leben und der Versuch, sich um 180 Grad zu wenden und all seine Altlasten in der Heimat zu lassen, scheitert noch bevor er überhaupt angefangen hat. Gnadenlos beisst es dich wie ein Löwe in den Nacken. Am Schönsten ist dann immer noch, wenn man eigentlich gar nicht weiß, was man da gerade macht und sich gleich schon in der ersten neuen Zeit  da plötzlich etwas ankündigt, was Gutes und Neues, mit dem man natürlich so gar nicht gerechnet hat, von dem man eine vage Ahnung hat, dass das was sein könnte, das ganz viel verspricht oder versprechen könnte und das Gute daran macht einem dann ganz viel Angst, weil man sich immer fragt, was kommt danach und weil man Angst hat, wie sich dieses Gute so anfühlen könnte, eben so ganz anders als sonst. Und deswegen setzt man alles daran, es nicht soweit kommen zu lassen, dass was Gutes passiert. Die Faulheit, sich aus den alten Ketten zu winden, ist soviel größer als der Mut, den man aufbringen müsste, etwas einfach nur passieren zu lassen, ganz einfach. Mit Sicherheit wäre es jedoch den einen Versuch wert. Und jeden weiteren auch.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="750" height="587" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MKcRpYtaVIs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="750" height="587" src="http://www.youtube.com/v/MKcRpYtaVIs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Come take me higher</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2010/11/04/come-take-me-higher/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 21:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>

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		<description><![CDATA[Me and you together go higher Bilder: whataboutclients.com, 2.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i54.tinypic.com/2rx6zpz.jpg" border="0" alt="bunuel" /><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="750" height="587" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/of1e3xLhmOU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0xcc2550&amp;color2=0xe87a9f" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="750" height="587" src="http://www.youtube.com/v/of1e3xLhmOU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0xcc2550&amp;color2=0xe87a9f" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Me and you together go higher</p>
<p>Bilder: whataboutclients.com, <a href="http://2.bp.blogspot.com/_Nod5f2vKNKo/TCBmVoPpwbI/AAAAAAAADI4/-CQePqr3f1I/s1600/pamela-anderson-20070619-272095.jpg" target="_blank">2.</a></p>
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