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	<title>PANDA FUCK</title>
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		<title>H&amp;M unter der Lupe: Der ARD-Markencheck vom 23.01.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[___„Da hat euch H&#38;M aber ganz schön im Griff.“ Die jungen Frauen, die für den Markencheck fleißig am Shoppen sind, repräsentieren den deutschen Durchschnitt, der für das schwedische Unternehmen die Nummer 1 ist, was den Umsatz angeht. Jugendlich mit aktueller Popmusik unterlegt, richtet sich die Sendung Markencheck der ARD dieses Mal vor allem an das junge Volk, der Zielgruppe von H&#38;M. Dass nicht nur die Fast Fashion konsumieren, zeigt das Beispiel der zwei älteren Damen, die nach eigenen Angaben alle 14 Tage eine Filiale frequentieren. Interviewt wird durch die gesamte Palette der FuZo-Welt.  Natürlich haben alle Befragten irgendwas von H&#38;M an. Das ist wohl nichts Neues. Dann werden die Teenies in Läden wie Esprit, C&#38;A und schließlich auch KIK geschickt. Wirklich unterscheiden tut sich stiltechnisch bei diesen insgesamt vier Ketten nichts. Dass H&#38;M dennoch beim Coolness-Faktor bei der Masse der Deutschen die Nase am Vordersten hat, liegt an der ausgeklügelten Werbestrategie. Topmodels werden für die Kampagnen gebucht, allesamt super in oder eben Dauerbrenner, die vor Lässigkeit nur so strotzen. Der Protest gegen Billigmode wird ganz langsam auch in der Modeblogszene lauter. Zumindest meine ich das bemerkt zu haben. In Facebook-Gruppen wird diskutiert und fleißig alles gesammelt, was zum Thema Mode [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i40.tinypic.com/213p752.jpg" alt="h&amp;m" border="0" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">___</span>„Da hat euch H&amp;M aber ganz schön im Griff.“ Die jungen Frauen, die für den Markencheck fleißig am Shoppen sind, repräsentieren den deutschen Durchschnitt, der für das schwedische Unternehmen die Nummer 1 ist, was den Umsatz angeht.<br />
Jugendlich mit aktueller Popmusik unterlegt, richtet sich die Sendung <a href="http://www.daserste.de/information/allround_dyn~uid,3wfdmjwzy8v11ivu~cm.asp"><span style="text-decoration: underline;">Markencheck der ARD</span></a> dieses Mal vor allem an das junge Volk, der Zielgruppe von H&amp;M. Dass nicht nur die Fast Fashion konsumieren, zeigt das Beispiel der zwei älteren Damen, die nach eigenen Angaben alle 14 Tage eine Filiale frequentieren.<br />
Interviewt wird durch die gesamte Palette der FuZo-Welt.  Natürlich haben alle Befragten irgendwas von H&amp;M an. Das ist wohl nichts Neues.<br />
Dann werden die Teenies in Läden wie Esprit, C&amp;A und schließlich auch KIK geschickt. Wirklich unterscheiden tut sich stiltechnisch bei diesen insgesamt vier Ketten nichts. Dass H&amp;M dennoch beim Coolness-Faktor bei der Masse der Deutschen die Nase am Vordersten hat, liegt an der ausgeklügelten Werbestrategie. Topmodels werden für die Kampagnen gebucht, allesamt super in oder eben Dauerbrenner, die vor Lässigkeit nur so strotzen.<br />
Der Protest gegen Billigmode wird ganz langsam auch in der Modeblogszene lauter. Zumindest meine ich das bemerkt zu haben. In Facebook-Gruppen wird diskutiert und fleißig alles gesammelt, was zum Thema Mode und Nachhaltigkeit passt.<br />
Im krassen Gegensatz dazu stehen die massenhaften mit für H&amp;M, Primark und Co. Werbung überladenen Blogspots, die nahezu ausschließlich mit Content gefüttert werden, der sich da „Haul“, also Raubzug nennt und größtenteils aus Errungenschaften der Shoppingtouren besteht. Und die passieren oft mehrmals die Woche.</p>
<p>Ein zwölfjähriges Mädchen in Bangladesch steht 16 Stunden beim Nähen der Kleidung. In Deutschland verbringt ein Mädchen diese Zeit in den Umkleiden des Bekleidungsherstellers.<br />
Der Grundtenor in den Sphären der Blogs und Online-Präsenzen der großen Tageszeitungen ist ziemlich einstimmig: Der Erkenntnisgewinn hält sich in Grenzen. Macht&#8217;s aber nicht weniger schlimm.<br />
<a href="http://www.einslive.de/medien/html/1live/2011/08/09/markt-markencheck-ferrero.xml"><span style="text-decoration: underline;">Der Ferrero-Markencheck, der vor einigen Monaten auf dem WDR gezeigt wurde</span></a>, hatte da eindeutig mehr zu bieten.<br />
Leider haben den die meisten wohl aufgrund des eher schlechten Sendeplatzes nicht gesehen.</p>
<p>Ein jeder wartete während der 45 Minute sensationshungrig und vergebens auf den großen Skandal, der letzten Endes nicht kommen wollte. Weil, eigentlich wussten wir das ja schon mit den armen Leuten da irgendwo da drüben, ganz weit weg.<br />
Ware, die in Billigstlohnländern produziert werden, enstehen nahezu ausschließlich immer unter den schlechtmöglichsten Bedingungen.<br />
Das ist eine Binsenweisheit und schon länger bekannt. Ändern tut sich nicht wirklch etwas.</p>
<p>Im Anschluss der Sendung folgte<span style="text-decoration: underline;"> <a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2012/0123/index.php5"><em>hart aber fair</em> mit dem Titel &#8220;Mein Kleid, dein Leid– wer zahlt den Preis&#8221;</a></span>. Darin diskutieren unter anderem Wolfgang Grupp, Chef von Trigema, einer Bekleidungsfirma, deren Sitz im schwäbischen Burladingen ist und die ausschließlich in Deutschland produziert, Rolf  &#8220;Rolfe&#8221; Scheider, der für Deichmann und Co. in die Bresche springt,  Kirsten Brodde, Autorin des Buches &#8220;Saubere Sachen&#8221; und noch andere.<br />
Fazit der Sendung: Die Politik zu weich, der deutsche Konsument ein Pfennigfuchser. Immerhin hat man sich mal drüber unterhalten.</p>
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		<title>Ernsthaftigkeit.</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ernsthaftigkeit. Ernst an die Sache rangehen. Mit ein bisschen Ernsthaftigkeit. Mensch, jetzt sei doch mal ein bisschen ernst. Den Ernst, du, den kenne ich schon länger. Hat früher mal um die Ecke gewohnt. Da über der Kneipe. Glas halb leer. Also, komm, das trinken wir jetzt aber noch aus. Du hast mich enttäuscht. Sorry, Baby. I&#8217;m a lost cause. Hier will ich bleiben. Wellness-Oase. Wolfsgang, bisschen um die Beine streifen. Dann reiß doch mal aus, endlich. Wenn&#8217;s mittag vom Turme und so weiter und so fort. In die Puschen kommen. Nicht so einfach, wie ich das dachte. Und jetzt auch noch dieser Regen. Darf man mal, muss halt auch mal sein. Du nervst, dann hast du das halt geschafft. Dann liegen wir da wieder und sind völlig erschöpft vom Nichts. Jetzt hat die schon wieder. Bis zum Exzess und ist auch mal gut jetzt. Am Riemen reißen. Hallo, ich hab hier meinen Antrag auf Einzelschicksal. Man sagt das immer so einfach, aber find mal erst wieder was. Auf Bewährung bis zum nächsten Mal und das sind dann ausnahmsweise mal ganz wirtliche Zustände.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ernsthaftigkeit. Ernst an die Sache rangehen. Mit ein bisschen Ernsthaftigkeit. Mensch, jetzt sei doch mal ein bisschen ernst. Den Ernst, du, den kenne ich schon länger. Hat früher mal um die Ecke gewohnt. Da über der Kneipe. Glas halb leer. Also, komm, das trinken wir jetzt aber noch aus. Du hast mich enttäuscht. Sorry, Baby. I&#8217;m a lost cause. Hier will ich bleiben. Wellness-Oase. Wolfsgang, bisschen um die Beine streifen. Dann reiß doch mal aus, endlich. Wenn&#8217;s mittag vom Turme und so weiter und so fort. In die Puschen kommen. Nicht so einfach, wie ich das dachte. Und jetzt auch noch dieser Regen. Darf man mal, muss halt auch mal sein. Du nervst, dann hast du das halt geschafft. Dann liegen wir da wieder und sind völlig erschöpft vom Nichts. Jetzt hat die schon wieder. Bis zum Exzess und ist auch mal gut jetzt. Am Riemen reißen. Hallo, ich hab hier meinen Antrag auf Einzelschicksal. Man sagt das immer so einfach, aber find mal erst wieder was. Auf Bewährung bis zum nächsten Mal und das sind dann ausnahmsweise mal ganz wirtliche Zustände.</p>
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		<title>Willkommen in 2012: &#8220;Ja, das is&#8217; jetz&#8217; scheiße.– &#8220;Wieso is&#8217; das scheiße? Du bist scheiße.&#8221;– &#8220;DU bist scheiße.&#8221;</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/01/09/willkommen-in-2012-ja-das-is-jetz-scheise-%e2%80%93-wieso-is-das-scheise-du-bist-scheise-%e2%80%93-du-bist-scheise/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[lena meyer-landruth]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein neues Lieblingsblog stadtbekannt.at  vergleicht, passend zu meiner Rückkehr ins schöne Wien die Pratersauna mit dem Berghain. Tatsächlich, ja. Just in dem Moment, indem ich wieder zurück will nach Berlin, wo ich letztens mal wieder als Touri paar Tage wach feierte, ganz so wie Casper in einem Interview im Juli vergangenen Jahres meinte und der aufgrund solcher Aussagen oder warum auch immer, mit Lena Meyer-Landruth im Benz für Arte durch die deutsche Hauptstadt düsen darf. Ich weiß jetzt auch nicht, was peinlicher war. Oliver Pocher damals, der glücklicherweise öfters mal von Gesprächspartner Moritz Bleibtreu verbal eins auf den Deckel bekommen hat ob seiner grenzdebilen, äh nein, doch voll debilen Sprüche, bei denen ich mich frage, ob sie nicht doch pathologischer Natur entspringen. Oder aber Lena Meyer-Landruth, die alles scheiße fand außer ihre Turnschuhe und die mich manchmal ein bisschen an eine Hohlfritte erinnerte. Der Verdacht vieler bestätigte sich und ich hätte mindestens ein Dutzend anderer Leute in meinem Umfeld (mich eingeschlossen) nennen können, die mindestens genauso viel Nichts von sich hätten geben können, wie die beiden. Min-des-tens. Das ist die Mainstream-Hoffnung Deutschlands, also. Die Künstler, Kreativen, die was zu sagen haben, scheinbar. Zumindest plappern sie unentwegt. Unterhaltsam war es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i43.tinypic.com/av5z61.jpg" alt="arte" border="0" /></p>
<p>Mein neues Lieblingsblog <a href="http://www.stadtbekannt.at"><span style="text-decoration: underline;">stadtbekannt.at</span></a> <span style="text-decoration: underline;"> <a href="http://www.stadtbekannt.at/de/magazin/lifestyle/kampf-der-giganten_-pratersauna-vs_-berghain.html">vergleicht, passend zu meiner Rückkehr ins schöne Wien die Pratersauna mit dem Berghain</a>.</span> Tatsächlich, ja.<br />
Just in dem Moment, indem ich wieder zurück will nach Berlin, wo ich letztens mal wieder als Touri paar Tage wach feierte, <span style="text-decoration: underline;">g<a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/casper-der-neue-prinz-des-hip-hop-wir-sind-die-generation-berghain-1.1119408">anz so wie Casper in einem Interview im Juli vergangenen Jahres meinte</a></span> und der aufgrund solcher Aussagen oder warum auch immer, mit Lena Meyer-Landruth im Benz für Arte durch die deutsche Hauptstadt düsen darf.<br />
Ich weiß jetzt auch nicht, was peinlicher war. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UHQujg9O6W4"><span style="text-decoration: underline;">Oliver Pocher</span></a> damals, der glücklicherweise öfters mal von Gesprächspartner Moritz Bleibtreu verbal eins auf den Deckel bekommen hat ob seiner grenzdebilen, äh nein, doch voll debilen Sprüche, bei denen ich mich frage, ob sie nicht doch pathologischer Natur entspringen.<br />
Oder aber Lena Meyer-Landruth, die alles scheiße fand außer ihre Turnschuhe und die mich manchmal ein bisschen an eine Hohlfritte erinnerte. Der Verdacht vieler bestätigte sich und ich hätte mindestens ein Dutzend anderer Leute in meinem Umfeld (mich eingeschlossen) nennen können, die mindestens genauso viel Nichts von sich hätten geben können, wie die beiden. Min-des-tens.<br />
Das ist die Mainstream-Hoffnung Deutschlands, also. Die Künstler, Kreativen, die was zu sagen haben, scheinbar. Zumindest plappern sie unentwegt. Unterhaltsam war es in etwa so wie ein Autounfall. Wir wissen Bescheid.<br />
Lena zeigt: Man darf trotzdem die Klappe aufreißen. Irgendjemand wird schon zuhören.<br />
Jutebeutel-Rapper Casper ist genauso genervt von ihr wie ich von beiden, das Social Web war sich mal fünf Minuten mehr als einig. Gut ist also. 53 Minuten is&#8217; nichts passiert und dafür viel zu viel. Erste Untergangsstimmung 2012. Tagline: SCHEISSE.</p>
<p>Berlin-Wien, Achse des Schönen und hier <a href="http://www.youtube.com/watch?v=c-weHQS2Rd0"><span style="text-decoration: underline;">zitiere ich einen weitere, öh, Rap-Hoffnung Deutschlands</span></a> (ich habe keine Ahnung, Lena macht mir Mut, trotz dieser Tatsache einen nach dem anderen rauszuhauen, gell).<br />
Die Pratersauna belegt also Platz 2 bei der <a href="de-bug.de/"><span style="text-decoration: underline;">De:Bug</span></a>-Leser-Poll 2011. Vielleicht erleichtert mir das die Rückreise nach Österreich, wo noch Wert auf Schlaf gelegt wird. Man muss es ja nicht übertreiben (Casper findet das ja auch doof).<br />
Ich habe es also geschafft, in diesen 365 Wörtern genauso viel auszusagen wie unser Star für Oslo. Min-des-tens. Sind wir nicht alle ein bisschen scheiße?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Screenshot: arte.tv, <em>Durch die Nacht mit&#8230;Lena Meyer-Landruth und Casper</em> (bleibt natürlich immer noch eines meiner liebsten TV-Formate, versteht sich), Januar 2011</p>
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		<title>Gutes unterlassen und Böses getan.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 14:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AUSSCHNITT UND ANSTOSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Gutes unterlassen und Böses getan. Wenn es verlangt wird: das blöde Mädchen spielen und nicken. Ich, ganz wichtig!, glaube, ich habe verstanden, danke. Es interessiert mich nicht im Geringsten, wie das funktioniert. Geh doch in deine doofen Clubs. Quetschen uns in eine Toilette, irgendwo wischt das Reinigungspersonal. Tür fliegt auf. Hysterisch lachen. Gott, bist du peinlich. Ich habe von nichts eine Ahnung. Fast schon herzzerreißend. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken. Durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Wir wollen uns alle nur wie durch Zufall kennen. Zufällig zurück ins Bett. Man hat vor einer vollen Bücherwand zu sitzen. Bunt soll sie sein. Mein Wissen dingfest gemacht, heißt das. Du sollst das schon sehen. Durchs Fenster in die heile Welt geklettert oder auch einfach nur durch die Tür spaziert, ich weiß es nicht mehr. Ob ich was essen will. Nö, voll keinen Hunger, du. Ja, das ist der, trink doch mal was. Der genießt das richtig. Bisschen hiervon, bisschen davon. Alle halbe Stunde kommt Nachschub. Unter dir wird’s mir schlecht. Augen zu und durch. Ich soll später Recht behalten. Guck dich an. Das Leben ist ein unglückliches, schrecklich. Manche Menschen ertragen es einfach nur weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gutes unterlassen und Böses getan. Wenn es verlangt wird: das blöde Mädchen spielen und nicken. Ich, ganz wichtig!, glaube, ich habe verstanden, danke. Es interessiert mich nicht im Geringsten, wie das funktioniert. Geh doch in deine doofen Clubs. Quetschen uns in eine Toilette, irgendwo wischt das Reinigungspersonal. Tür fliegt auf. Hysterisch lachen. Gott, bist du peinlich. Ich habe von nichts eine Ahnung. Fast schon herzzerreißend. <em>Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken. Durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld.</em> Wir wollen uns alle nur wie durch Zufall kennen. Zufällig zurück ins Bett. Man hat vor einer vollen Bücherwand zu sitzen. Bunt soll sie sein. Mein Wissen dingfest gemacht, heißt das. Du sollst das schon sehen.<br />
Durchs Fenster in die heile Welt geklettert oder auch einfach nur durch die Tür spaziert, ich weiß es nicht mehr. Ob ich was essen will. Nö, voll keinen Hunger, du. Ja, das ist der, trink doch mal was. Der genießt das richtig. Bisschen hiervon, bisschen davon. Alle halbe Stunde kommt Nachschub. Unter dir wird’s mir schlecht. Augen zu und durch. Ich soll später Recht behalten.</p>
<p>Guck dich an. Das Leben ist ein unglückliches, schrecklich. Manche Menschen ertragen es einfach nur weniger schwer als andere. So ist das nämlich. Kannste dich nicht nochmal einfach ins Bett. Nee, kann ich nicht. Ganz leise haben sie in den Wald gerufen. Kam nichts zurück. Hände graben sich in Ärsche. Kopfsteinpflastern, Birne weich. Jetzt geh doch mal raus, bist doch schon groß. Irgendwo in der Gemüseabteilung Obst abwiegen mit weit aufgerissenen Augen (schon wieder). Die Absätze klappern dynamisch. Jeden Tag ein anderer Hafen. Rastlos rosten auf der Spur.</p>
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		<title>Sich groß fühlen im Kleinen.</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/01/05/sich-gros-fuhlen-im-kleinen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sich groß fühlen im Kleinen. Das ist doch groß. Das muss man erst einmal können, sagt er. Fühle mich groß und klein, behaupte ich und leide während ich nicht mehr aufhören kann, zu lachen. Die Schuhe in der falschen Nummer gekauft, rumschlurfen über den Kies, dazwischen hüpfen und lachen und dann wieder die Augen aufreißen. Auf 180. Was das jetzt soll, keiner weiß es. Der gelbe Autokorso löst sich langsam auf. Wer ist denn die Kleine, was macht die da in der Mitte. Ich geh jetzt. Ich geh jetzt. ICH GEHE JETZT. Immer wieder sagt die das. Muss nicht. Kann nicht. Da stehen wir jetzt. Die Hosen immer noch nicht voll genug. Ich krieg hier immer schlechte Laune. Ich auch. Die machen hier doch nix, rein gar nichts tun die hier, ständig machen die was. Schattenboxen. Anfassen, komm mal mit. Zerknirscht auf der Rückbank sitzen. Knirschen und wieso überhaupt überall Baustellen? Das ist so schade um dich, Mädchen. Schweben schon weit über den Wolken, sind kurz vorm Universum. Oh, mein Gott, ich bin so. Armer Junge. Da knallen immer die Richtigen aufeinander. Die riechen sich gegenseitig, die wissen das. Die schnüffeln sich wie Straßenhunde. Ja, bin immer so frech. Können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich groß fühlen im Kleinen. Das ist doch groß. Das muss man erst einmal können, sagt er. Fühle mich groß und klein, behaupte ich und leide während ich nicht mehr aufhören kann, zu lachen. Die Schuhe in der falschen Nummer gekauft, rumschlurfen über den Kies, dazwischen hüpfen und lachen und dann wieder die Augen aufreißen. Auf 180. Was das jetzt soll, keiner weiß es. Der gelbe Autokorso löst sich langsam auf. Wer ist denn die Kleine, was macht die da in der Mitte. Ich geh jetzt. Ich geh jetzt. ICH GEHE JETZT. Immer wieder sagt die das. Muss nicht. Kann nicht. Da stehen wir jetzt. Die Hosen immer noch nicht voll genug. Ich krieg hier immer schlechte Laune. Ich auch. Die machen hier doch nix, rein gar nichts tun die hier, ständig machen die was. Schattenboxen. Anfassen, komm mal mit. Zerknirscht auf der Rückbank sitzen. Knirschen und wieso überhaupt überall Baustellen? Das ist so schade um dich, Mädchen. Schweben schon weit über den Wolken, sind kurz vorm Universum. Oh, mein Gott, ich bin so. Armer Junge. Da knallen immer die Richtigen aufeinander. Die riechen sich gegenseitig, die wissen das. Die schnüffeln sich wie Straßenhunde. Ja, bin immer so frech. Können sich wieder nicht entscheiden. „I&#8217;m gonna fuck you. I swear.“ Hafenstadt, nimm das gefälligst ernst.</p>
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		<title>Perfekt einstudiert die Posen.</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/01/04/perfekt-einstudiert-die-posen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Perfekt einstudiert die Posen. Nichts ist komisch, wenn man morgens aufwacht und in fremden Armen liegt und in fremde Augen schaut und wie gewohnt eine stumme Einvernehmlichkeit feststellt, dass es darüber nie hinausgehen wird. Ein Nicht-in-der-Lage-sein beständige Beziehungen zu haben. Wir fangen gar nicht mehr an. Trotz dieser stillen Verbrüderung. Wir sitzen im selben Boot, wir sind Geschwister im Geiste und wir werden uns nach diesem Moment nie mehr näher sein als jetzt. Ein bemühter und so rührender Versuch, weil wir uns so ungeschickt anstellen und so verzweifelt sind. Ein Versuch, der zum Scheitern verurteilt ist und den wir trotzdem ständig wiederholen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Perfekt einstudiert die Posen.<br />
Nichts ist komisch, wenn man morgens aufwacht und in fremden Armen liegt und in fremde Augen schaut und wie gewohnt eine stumme Einvernehmlichkeit feststellt, dass es darüber nie hinausgehen wird. Ein Nicht-in-der-Lage-sein beständige Beziehungen zu haben. Wir fangen gar nicht mehr an. Trotz dieser stillen Verbrüderung. Wir sitzen im selben Boot, wir sind Geschwister im Geiste und wir werden uns nach diesem Moment nie mehr näher sein als jetzt. Ein bemühter und so rührender Versuch, weil wir uns so ungeschickt anstellen und so verzweifelt sind. Ein Versuch, der zum Scheitern verurteilt ist und den wir trotzdem ständig wiederholen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ich hatte immer diese romantische Vorstellung von kaputten Menschen.</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2012/01/03/ich-hatte-immer-diese-romantische-vorstellung-von-kaputten-menschen/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 20:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[AUSSCHNITT UND ANSTOSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte immer diese romantische Vorstellung von kaputten Menschen. Die noblen Außenseiter, die tragisch Ver-rückten, die sich in die Nacht und in Drogenräusche flüchten müssen, weil sie die Banalität der Gesellschaft nicht ertragen. Weil das Tageslicht zu viele Eindrücke erlaubt, die ungehindert in ihrer erschlagenden Gänze durch die Synapsen ins Hirn fließen und eine Verwüstung nach der anderen nach sich ziehen. Die unendlich empfindsam Seelen, die in mühevoller , nicht enden wollender Arbeit versuchen, eine Ordnung in ein Chaos, in ihr Chaos, zu bringen. Die zu groß sind für diese Welt. Die von einer Aura eines Schmerzes umgeben sind, von dem wir nur vermuten können, welche Last er mit sich bringt. Wenn jede Berührung brennt. Manche von uns scheitern kläglich beim Versuch, sie nachzuahmen. Geradezu lächerlich mutet das dann an. Zerstörung ohne Bedeutung hat keinen Wert und verpufft ins Leere.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte immer diese romantische Vorstellung von kaputten Menschen. Die noblen Außenseiter, die tragisch Ver-rückten, die sich in die Nacht und in Drogenräusche flüchten müssen, weil sie die Banalität der Gesellschaft nicht ertragen. Weil das Tageslicht zu viele Eindrücke erlaubt, die ungehindert in ihrer erschlagenden Gänze durch die Synapsen ins Hirn fließen und eine Verwüstung nach der anderen nach sich ziehen. Die unendlich empfindsam Seelen, die in mühevoller , nicht enden wollender Arbeit versuchen, eine Ordnung in ein Chaos, in ihr Chaos, zu bringen. Die zu groß sind für diese Welt. Die von einer Aura eines Schmerzes umgeben sind, von dem wir nur vermuten können, welche Last er mit sich bringt. Wenn jede Berührung brennt.</p>
<p>Manche von uns scheitern kläglich beim Versuch, sie nachzuahmen. Geradezu lächerlich mutet das dann an.<br />
Zerstörung ohne Bedeutung hat keinen Wert und verpufft ins Leere.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Conscious-Collections und Terminus-Rape, für ein gutes Gewissen im weichen Plüsch und die Frage nach dem richtigen Richtig</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2011/11/17/conscious-collections-und-terminus-rape-fur-ein-gutes-gewissen-im-weichen-plusch-und-die-frage-nach-dem-richtig-richtigen/</link>
		<comments>http://www.thepandafck.de/2011/11/17/conscious-collections-und-terminus-rape-fur-ein-gutes-gewissen-im-weichen-plusch-und-die-frage-nach-dem-richtig-richtigen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 19:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[david harvey]]></category>
		<category><![CDATA[h&m]]></category>
		<category><![CDATA[kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[slavoj zizek]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor nicht allzu langer Zeit zeigte ich hier auf diesem Blog ein animiertes Video über Slavoj Žižeks Auslegungen über unsere kapitalistische Welt, Charity und Konsum (unter anderem, es handelt sich hier um einen Schlagabtausch mit Bernard-Henri Levy anlässlich eines Symposiums der New York Public Library aus dem Jahre 2008, angeschnitten wird die Charity-Thematik ziemlich am Anfang, ich empfehle euch, das gut zweistündige Gespräch anzuhören). Damals im Zusammenhang mit den Schwestern Olsen und ihrer Kollaboration mit Schuhhersteller TOMS, der zusammen mit seinen trendigen Tretern auch noch ein gutes Gewissen in die Einkaufstüte packt. Gratis oben drauf, so als Sahnehäubchen (und depolitisiert uns, wie Žižek das im Video auslegt) . Etwas später zeigte ich euch die Taschen der &#8220;Vivienne Westwood Ethical Fashion Africa&#8221;-Kollektion, die laut Westwoods eigenen Worten nichts mit Charity gemein haben sollten, da hier Menschen unabhängig ihr eigenes Geld verdienten. In beiden Fällen handelt es sich um eine Industrie, die Waren produziert, welche dem Konsum dienen, also die innerhalb des Systems funktionieren (natürlich). Diese Thematik und wie Žižek sie auslegt, beschäftigt mich. Eigentlich ständig. Meinungs-Clash Das Bedürfnis, meine Gedanken in einem Blogpost zusammen zu tragen (vermutlich mit einer gewissen Unstrukturiertheit, hier untertreibe ich maßlos und man möge mir vergeben) wurde jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Vor nicht allzu langer Zeit <a href="http://www.thepandafck.de/2011/08/07/die-olsen-zwillinge-toms-und-was-slavoj-zizek-dazu-sagt/"><span style="text-decoration: underline;">zeigte ich hier auf diesem Blog ein animiertes Video</span></a> über <a href="http://www.intelligencesquared.com/talks/violence-and-left-in-dark-times-bernard-henri-levy-and-slavoj-zizek"><span style="text-decoration: underline;">Slavoj Žižeks Auslegungen über unsere kapitalistische Welt, Charity und Konsum</span></a> (unter anderem, es handelt sich hier um einen Schlagabtausch mit Bernard-Henri Levy anlässlich eines Symposiums der New York Public Library aus dem Jahre 2008, angeschnitten wird die Charity-Thematik ziemlich am Anfang, ich empfehle euch, das gut zweistündige Gespräch anzuhören). Damals im Zusammenhang mit den Schwestern Olsen und ihrer Kollaboration mit Schuhhersteller TOMS, der zusammen mit seinen trendigen Tretern auch noch ein gutes Gewissen in die Einkaufstüte packt. Gratis oben drauf, so als Sahnehäubchen (und depolitisiert uns, wie Žižek das im Video auslegt) . Etwas später <a href="http://www.thepandafck.de/2011/09/28/vivienne-westwood-ethical-fashion-africa/"><span style="text-decoration: underline;">zeigte ich euch die Taschen der &#8220;Vivienne Westwood Ethical Fashion Africa&#8221;-Kollektion</span></a>, die laut Westwoods eigenen Worten nichts mit Charity gemein haben sollten, da hier Menschen unabhängig ihr eigenes Geld verdienten. In beiden Fällen handelt es sich um eine Industrie, die Waren produziert, welche dem Konsum dienen, also die innerhalb des Systems funktionieren (natürlich). Diese Thematik und wie Žižek sie auslegt, beschäftigt mich. Eigentlich ständig.</p>
<p><strong>Meinungs-Clash</strong></p>
<p>Das Bedürfnis, meine Gedanken in einem Blogpost zusammen zu tragen (vermutlich mit einer gewissen Unstrukturiertheit, hier untertreibe ich maßlos und man möge mir vergeben) wurde jedoch erst vollends geweckt, als ich mich letztens mit wahren Vorzeigekapitalisten (diese Bezeichnung im wertfreiesten Sinne) unterhielt, deren Meinung massiv mit meinen eigenen Gedanken kollidierte und die mich nachhaltig beschäftigten.<br />
Ich will nicht sagen, dass sie für mich den Inbegriff Walter Benjamins Etui-Menschen (Interieur, Plüsch, ihr wisst&#8230;) verkörperten, ich kannte sie ja nicht wirklich.<br />
Dennoch vernahm ich eine tendenzielle Grundeinstellung, die mich diese Annahme–natürlich vorurteilsbelastet aufgrund von Äußerlichkeiten und gesellschaftlichen Gegebenheiten (ach, beschämend, doch auch ich nur ein Mensch&#8230;)– vermuten ließ.</p>
<p>Notgedrungenerweise dem System unterworfen wie wir alle, hatten sie sich in unseren äußeren und inneren Umständen eingefunden und ja, das musste ich nicht einmal herauskitzeln, ein Plätzchen darin gefunden, in dem man sich behaglich fühlte. Ich war sehr schockiert über diese Aussage und machte meiner Verzweiflung und Traurigkeit Luft. Dann versicherte man mir, dass in Deutschland niemand hungern müsse. Ein weiteres Mal verstand man mich völlig falsch und ein weiteres Mal gab ich resigniert auf.</p>
<p><strong>Das richtige &#8220;Richtig&#8221;</strong> <strong>und die Verzweiflung darüber</strong></p>
<p>Nunja, ich begann einige Tage später intensiv darüber nachzudenken, welches Richtig denn jetzt das richtige war und ob sich ein Leben mit dem Abfinden von Tatsachen so großartig unterscheidet von einem Leben mit ständigen Unmutsbekundungen und Kritikausübung ohne große Taten.<br />
Und es macht mir die Birne weich, weiß Gott&#8230;<br />
Es ist natürlich unfair, dass die Konsequenzen von Luxus auf dem Rücken der Kleinen Leute ausgetragen wird und ich bin der Meinung, dagegen müsse unbedingt angekämpft werden. Ich war so ignorant und vor allem verdammt arrogant (ich seufzte laut bei dieser Feststellung) zu glauben, alle halbwegs aufgeklärten Menschen würden so denken.</p>
<p>Dann denke ich mir wieder, dass es schon immer so war (Feudalherrschaft, noch früher simpel das Recht des Stärkeren) und dass das einfach so ist und wir Menschen niemals aufgrund unserer Natur andere Bedingungen schaffen können. Dann bin ich ganz schön privilegiert, dass ich mir aus meinem Elfenbeintürmchen solche Gedanken machen kann, für die andere schlichtweg nicht die Zeit haben, weil sie um ihr Dasein kämpfen müssen.</p>
<p><img src="http://i40.tinypic.com/24demmu.jpg" alt="david harvey" border="0" /><br />
<em>Macht es uns unsere Natur unmöglich, die vorherrschende Ordnung zu ändern?</em> (Screenshot RSA Animation <em>Crises of Capitalism</em>)</p>
<p>Und dann wiederum denke ich mir, dass wir, anders als unsere Verwandten, die Säugetiere, mit Verstand gesegnet wurden und das Recht des Stärkeren für uns doch nicht zwingend gelten muss, wir mit unserem hochentwickelten Gehirn, die Krone der Schöpfung. Wir haben die Wahl (das sagt auch Johnathan Safran Foer in seinem Buch über Fleischkonsum, wenn auch ein anderes Themengebiet, jedoch prinzipiell in die gleiche Kerbe schlagend<sup class='footnote'><a href='#fn-5496-1' id='fnref-5496-1' onclick='return fdfootnote_show(5496)'>1</a></sup>) und ich will nicht glauben, dass wir nicht fähig sind, Verhältnisse zu ändern, dass wir bloße Opfer unserer Natur sind (es gab eine Zeit, da war ich der festen Überzeugung, alle menschlichen Vorgänge, bewusste wie unbewusste Entscheidungen usw., seien ausschließlich determiniert durch biochemische Reaktionen; erklang mir sehr einleuchtend).</p>
<p><strong>Gedachter Idealismus und gelebter Konsumrausch– passt das zusammen?</strong></p>
<p>Mein jugendlicher Idealismus, der sich dann auch noch von seiner naivsten Seite zeigt, macht mir recht oft die Hölle heiß und ödet mich manchmal ob seiner Widersprüchlichkeit zu meinem recht plüschigen und wirklich inkonsequenten Dasein richtig an. Weil ich Flachbildschirme gut finde und teure Duftwässerchen. Weil ich mich oft mit Dingen identifiziere und doch nur, weil mir subversiv mitgeteilt wird, mein Leben sei ohne sie nicht lebenswert, ja, weiter noch, nicht gar lebbar. Weil mich blauäugige  Textchen von kleinen Studenten nerven (das ist eine Anspielung).<br />
Und weil ich im Labern und Theoretisieren eine Ausdauer besitze wie zu seiner Zeit der Duracell-Hase, dabei aber nichts Halbes und nichts Ganzes von mir geben kann, das argumentativ richtig untermauert wäre, und ich sonst völlig erstarrt und gehemmt dasitze, geplagt von Depressionen und Planlosigkeit, mich in Löcher ohne Boden stürze und nicht weiter weiß. Wo fängt Scheinheiligsein an und wo hört es auf? &#8220;Denk nicht so viel. Lies nicht so viel.&#8221; höre ich oft. Eine befriedigende Lösung stellt das für mich nicht dar. Man mag mir einen gewissen Pessimismus vorwerfen. Und auch ertappe ich mich, wie ich immer häufiger dem mir so verhassten Zynismus verfalle.</p>
<p>Ein bekannter Kritiker unseres Systems ist der bereits oben erwähnte Slavoj Žižek. <a href="http://www.telegraph.co.uk/culture/books/authorinterviews/7871302/Slavoj-Zizek-the-worlds-hippest-philosopher.html"><span style="text-decoration: underline;">Der hippeste Philosoph, wie ihn der Telegraph nennt</span></a> (<a href="http://www.nypost.com/p/pagesix/marxist_muse_befriends_gaga_v3XXqED29kGoAf5bvJKPuM"><span style="text-decoration: underline;">es gab gar ein hartnäckiges Gerücht, er sei mit Lady Gaga befreundet</span></a>), war natürlich vor Ort, als die Wall Street besetzt wurde und sprach eine Rede, die einem wahren Manifest glich (war es ja auch) und in der ich so viel Richtiges finde:</p>
<p><object width="800" height="466" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/yPgz6K-gl7g?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="800" height="466" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/yPgz6K-gl7g?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><object width="800" height="466" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Xjcm2djpimQ?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="800" height="466" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Xjcm2djpimQ?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><br />
(Bei Verständigungsproblemen: Ein Transkript findet ihr jeweils auf der YouTube-Seite in der Infobox.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rape it: Nachhaltigkeit und bewusster Konsum– Begrifflichkeiten phantasievoll interpretiert</strong></p>
<p>Schlagen wir einen Bogen zum meist missbrauchten Wort der letzten Monate: Nachhaltigkeit.<br />
Auf den in den letzten Jahrzehnten entstandenen Diskurs über die ökologischen Konsequenzen, die durch unser Handeln hervorgerufen wurden und werden, reagierte selbstverständlich auch die Konsumindustrie.<br />
Die Erkenntnis, dass unsere Ressourcen endlich sind, führte zu einem veränderten öffentlichen Bewusstsein (und hier beschränke ich mich auf die westliche Welt) gegenüber unserer Ordnung und unserem Weltverständnis. Bei Weitem jedoch noch nicht genug, wie ich finde.<br />
Die ursprüngliche Bedeutung von Nachhaltigkeit musste ziemlich schnell Platz machen für die Konsumindustrie, die sich diesen Begriff zu eigen machte und phantasievollste Interpretationen anbot und anbietet.<br />
Mittlerweile gibt es kein Unternehmen mehr, das eine Webpräsenz ohne Nachhaltigkeits-Absatz besitzt. &#8220;Nachhaltigkeit&#8221;, gerne auch mal unter dem Begriff &#8220;Verantwortung&#8221; hat die bloße karitative Tätigkeit abgelöst und dient natürlich primär für die Imagepflege der Unternehmen (für diese Feststellung reicht gesunder Menschenverstand, man beachte die Charity-Kampagnen, die jetzt im Advent für gewöhnlich wieder ihre Hochzeit finden werden).</p>
<p><img src="http://i44.tinypic.com/2w6fga9.jpg" alt="slavoj zizek" border="0" /><br />
<em>Die LOHA-Bewegung als eine Farce?</em> (Screenshot RSA Animation <em>First as Tragedy,Then as Farce)</em></p>
<p>Nachhaltigkeit. Das hört sich laut Marketingexperten ziemlich uncool an. Und weil mittlerweile selbst bei den hippen jungen Erwachsenen ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum festzustellen ist, nennt man das Ganze einfach Conscious-Collection,<span style="text-decoration: underline;"> <a href="http://www.hmconsciouscollection.com/content/pdf/collection/de.pdf">wie es erst letztens ein großer Bekleidungshersteller aus Schweden gemacht hat</a></span>.  Schwupps wird das Ganze salonfähiger als es eh schon ist und es wird hip, sein LOHA-Dasein in die Welt zu tragen, mit Starbucksbecher, in dem die schwarze Suppe aus biologisch angebauten Kaffebohnen neckisch vor sich hin dampft. Oder man setzt ein &#8220;eco&#8221; vor jedes Wort und es entstehen neumodische Wortschöpfungen, die letzten Endes mehr versprechen, als sie dann eigentlich hergeben.</p>
<p>Es gibt unzählige Beispiele und die vorangegangenen sind nur zwei davon, mal mehr, mal weniger tatsächlich das, was sie dem Konsumenten (nun, nicht dem Menschen) versprechen, der sich ein bewusstes und nachhaltiges Leben wünscht (und diese Begrifflichkeiten längst aus ihrer ursprünglichen Bedeutung gelöst). Wohlgemerkt immer nur im Rahmen des vorherrschenden Systems.</p>
<p><strong>Was sind die Alternativen?</strong></p>
<p>Jetzt wurde ich natürlich auch von meinen Gesprächspartnern auf Alternativen angesprochen. Denn wer meckere, müsse ja fairerweise konkrete Vorschläge auf den Tisch bringen können. Kann ich nicht. Vermutlich reichen meine intellektuellen Kapazitäten dafür einfach nicht aus. Okay, streichen wir das &#8220;vermutlich&#8221;.<br />
Aber nur, weil einem nichts Besseres einfällt, heißt das ja noch lange nicht, dass man still hinnehmen muss, was vorherrscht. Mir wurde entgegnet, das beste vorhandene System sei der Kapitalismus. Das mag sein. Aber das heißt noch lange nicht, dass es nichts Besseres gibt. Und solange es Menschen gibt, die unter den gegebenenen Umständen leiden (und auch hier in den allmöglichsten Varianten), lohnt es sich doch für die Gesellschaft, für Veränderung zu kämpfen. Auch wenn zeitnahe Erfolge wohl eher bescheiden ausfallen werden.<br />
Man kann es sich, wie oben geschildert, natürlich bequem machen. Man kann aber auch Fragen stellen und den vorherrschenden Mechanismus dekonstruieren und hier will ich den selbstgerechten Unterton gänzlich aus diesem Beitrag verbannen (was mir wahrscheinlich nicht gelingen wird; vielleicht hilft es, noch einmal mein generelles Unvermögen zu betonen.).</p>
<p>Einen Ansatz bietet David Harvey, dessen Ausführungen erfreulicherweise ebenfalls von der Organisation <a href="http://www.thersa.org"><span style="text-decoration: underline;">RSA</span></a> grafisch unfassbar genial umgesetzt wurde, zwar nicht, zeigt aber die Problematik des Kapitalismus auf:<br />
<object width="800" height="437" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qOP2V_np2c0?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="800" height="437" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/qOP2V_np2c0?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><img src="http://i40.tinypic.com/dztus8.png" alt="david harvey" border="0" /><br />
<em> David Harvey findet zwar auch keine Lösung, bemängelt aber die fehlende Diskussion und verweist auf die Verantwortung der Akademiker. (</em>Screenshot RSA Animation<em> Crisis of Capitalism)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anmerkungen, Meinungen und Belehrungen stark erwünscht!</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-5496'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-5496-1'>Safran Foer, Johnathan, &#8220;Tiere Essen&#8221;, Kiepenheuer &amp; Witsch <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-5496-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Die wirklich besten Weihnachtsfilme #1: Single Bells (1997)</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2011/10/31/die-wirklich-besten-weihnachtsfilme-1-single-bells-1997/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 19:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[martina gedeck]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>
		<category><![CDATA[single bells]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[xaver schwarzenberger]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehepaar Moor mit den beiden Omas Wir schreiben November. In einem Monat ist Adventszeit und in ein paar Tagen machen hier schon wieder die ersten Weihnachtsmärkte auf. Ich schlafe solange, dass spätestens nach vier Stunden Wachzustand bereits das Licht angemacht werden muss. Der Alte legt seinen Schatten über die Sonnenuhren und lässt die Winde los. Die aus jeder heißgeglätteten Mähne einen Königspudel machen (trotz Taft). Es ist November. Keine zwei Monate mehr bis Weihnachten. Und weil das Wetter sowieso meistens beschissen ist und kein Hund (Königspudel!) vor die Türe gejagt werden möchte, macht man Dinge in geschlossenen Räumen (wer sich allerdings kein Haus gebaut hat, der baut sich auch keines mehr, aber man kann ja auch in gemachten Nestern sein Plätzchen finden). Während andere vielleicht Socken häkeln oder Plätzchen backen, tue ich, neben meinen breitgefächerten Tätigkeiten (schlafen, trinken, pöbeln) gerne Filme schauen (tue schauen). Während andere Tschitty Tschitty Bäng Bäng aus dem Verkaufsregal ziehen und dann an der Kasse bei Saturn merken, dass sie doch keinen Bock auf diese Kamelle haben (nur in der Vorweihnachtszeit tut man sich diesen klebrigen Mist an, irgendwas, was zum pappsüßen Glühwein und dem schweren Christstollen passt), schaue ich lieber gleich meine wohlbekannte Sammlung an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i39.tinypic.com/2zxm5x5.jpg" alt="single bells" border="0" /><br />
<em>Ehepaar Moor mit den beiden Omas</em></p>
<p>Wir schreiben November. In einem Monat ist Adventszeit und in ein paar Tagen machen hier schon wieder die ersten Weihnachtsmärkte auf. Ich schlafe solange, dass spätestens nach vier Stunden Wachzustand bereits das Licht angemacht werden muss. Der Alte legt seinen Schatten über die Sonnenuhren und lässt die Winde los. Die aus jeder heißgeglätteten Mähne einen Königspudel machen (trotz Taft).<br />
Es ist November. Keine zwei Monate mehr bis Weihnachten. Und weil das Wetter sowieso meistens beschissen ist und kein Hund (Königspudel!) vor die Türe gejagt werden möchte, macht man Dinge in geschlossenen Räumen (wer sich allerdings kein Haus gebaut hat, der baut sich auch keines mehr, aber man kann ja auch in gemachten Nestern sein Plätzchen finden). Während andere vielleicht Socken häkeln oder Plätzchen backen, tue ich, neben meinen breitgefächerten Tätigkeiten (schlafen, trinken, pöbeln) gerne Filme schauen (tue schauen).<br />
Während andere <em>Tschitty Tschitty Bäng Bäng</em> aus dem Verkaufsregal ziehen und dann an der Kasse bei Saturn merken, dass sie doch keinen Bock auf diese Kamelle haben (nur in der Vorweihnachtszeit tut man sich diesen klebrigen Mist an, irgendwas, was zum pappsüßen Glühwein und dem schweren Christstollen passt), schaue ich lieber gleich meine wohlbekannte Sammlung an unterhaltsamen Weihnachtsfilmchen.</p>
<p>Weil ich finde, dass ich einen sagenhaften Geschmack hat, was Filme betrifft (<em>Hannah Montana– The Movie</em>, ein Meisterwerk!), kommt das nun euch, meinen Leserinnen und Leser, zugute. In keiner bestimmten Reihenfolge werden hier in den nächsten Wochen nun die besten der besten Weihnachtsfilme vorgestellt und empfohlen.<br />
Den Anfang macht Xaver Schwarzenbergers <em>Single Bells</em> aus dem Jahre 1997.<br />
Der wohl gelungenste Underdog-Film im Bezug auf Weihnachten kommt, meiner Meinung nach, aus dem Land, in dem ich zurzeit wohne (Österreich, falls es noch jemand nicht weiß) und das ich mit all seinen Unarten schon irgendwie lieben gelernt habe (dass Aldi hier Hofer heißt und am Samstag um 18Uhr die Schotten dicht macht, verstehe ich immer noch nicht ganz, aber dafür gibt’s hier kein Dosenpfand).<br />
Es handelt sich hierbei um einen Film, der in meiner Familie seit bestimmt zehn Jahren Pflichtprogramm ist.<br />
<em>Single Bells </em> hat diesen typischen österreichischen Humor, den nicht alle verstehen (und das hat auch seine Richtigkeit).</p>
<p>Die Story ist schnell erzählt: Familie trifft sich an Weihnachten, um gemeinsam zu feiern.<br />
Sowas artet bekanntermaßen grundsätzlich aus, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Z3sXVxqDbFk"><span style="text-decoration: underline;">wenn man nicht gerade in Bedford Falls wohnt und voller Inbrunst Auld Lang Syne</span></a> von sich gibt. Ich vermute, die Hälfte der Truppe aus <em>Ist das Leben nicht schön?</em> war sowieso auf Speed wie einst die junge Judy Garland.<br />
Familie Treichl/Moor muss sich mit Eierlikör und Schnaps zufrieden geben und davon braucht sie dann auch wirklich reichlich.<br />
Während Omama ununterbrochen von ihrem kargen Leben und ihrer kleinen Rente jammert (aber trotzdem damals den ersten Farbfernseher der Nachbarschaft hatte), reist Kati, die Schwester vom Luiserl, spontan aus Wien an, weil sie sich kurzerhand mit ihrem Lebensgefährten zerstritten hat (die leidige Babyfrage). Deren Mutter, die wohlhabende Lilibet, fährt dann ebenfalls überraschenderweise mit ihrem Luxusschlitten vor (und bringt Omama natürlich vor Neid fast zum Platzen). Und wenn dann endlich der Weihnachtsbaum brennt, das Weihnachtsgeschenk von Enkelin Sissi wieder auftaucht (es lebt) ist alles genau so, wie es sein sollte.<br />
Ein wahres Fest an Unterhaltung, die man so oberhalb von Bayern wohl nie zustande brächte. Ich bin so kühn, das zu behaupten.<br />
Wer sich einen Vorgeschmack holen möchte, kann das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eImLvlTh89A"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a> tun (die existierende Fortsetzung mit gleicher Besetzung wird hier dann natürlich auch noch abgehandelt). Ansonsten gibt es auch eine DVD, sowie zahlreiche Ausstrahlungen, wenn&#8217;s dann endlich so richtig weihnachtet (und sich schon die ersten Marzipankugeln auf den Hüften breit gemacht haben).</p>
<p>Foto über flipthetruck.wordpress.com</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rundgang in der Mühlbauer Hutmanufaktur</title>
		<link>http://www.thepandafck.de/2011/10/16/rundgang-in-der-muhlbauer-hutmanufaktur/</link>
		<comments>http://www.thepandafck.de/2011/10/16/rundgang-in-der-muhlbauer-hutmanufaktur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 11:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[mühlbauer]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.thepandafck.de/?p=5459</guid>
		<description><![CDATA[Vergangenen Dienstag besuchte ich mit meinen lieben Kolleginnen von Colazione A Roma, h.anna, Bikinis &#38; Passports, flutsch-that-was-it, Stylekingdom, eloquent, Pixi mit Milch und repeatoire die Werkstatt der 1903 gegründeten Hutmanufaktur Mühlbauer, die eigentlich jedem geläufig sein müsste, der in Wien lebt und zumindest etwas an lokal-modischer Affinität mit sich bringt. Inhaber Klaus Mühlbauer persönlich hat uns durch die Produktion geführt und stand uns Rede und Antwort. In der Werkstatt am Schwedenplatz werden in mühevoller Handarbeit die international vielfach kopierten und auf der ganzen Welt vertriebenen Hutkollektionen hergestellt. In Zeiten von Fast Fashion und Billiglandproduktion eine wahre Wohltat. Keine hochmoderne Fabrik, in der die Stücke vom Fließband laufen, alte (und vor allem bewährte) Techniken, gemischt mit Modernität. Der Besuch der urigen Werkstatt glich einer kleinen Reise in die Vergangenheit. Im Hutshop in der Seilergasse 5 Blogger-Haxen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Dienstag besuchte ich mit meinen lieben Kolleginnen von <a href="http://colazionearoma.com/"><span style="text-decoration: underline;">Colazione A Roma</span></a>, <a href="http://hpunktanna.com/"><span style="text-decoration: underline;">h.anna</span></a>, <a href="http://bikinisandpassports.com/"><span style="text-decoration: underline;">Bikinis &amp; Passports</span></a>, <a href="http://flutsch-that-was-it.blogspot.com/"><span style="text-decoration: underline;">flutsch-that-was-it</span></a>, <a href="http://www.stylekingdom.com"><span style="text-decoration: underline;">Stylekingdom</span></a>, <a href="http://eloquent.at/"><span style="text-decoration: underline;">eloquent</span></a>, <a href="http://pixi.mitmilch.at/"><span style="text-decoration: underline;">Pixi mit Milch</span></a> und <a href="http://repeatoire.blogspot.com/"><span style="text-decoration: underline;">repeatoire</span></a> die Werkstatt der 1903 gegründeten <a href="http://www.muehlbauer.at/content/"><span style="text-decoration: underline;">Hutmanufaktur Mühlbauer</span></a>, die eigentlich jedem geläufig sein müsste, der in Wien lebt und zumindest etwas an lokal-modischer Affinität mit sich bringt. Inhaber Klaus Mühlbauer persönlich hat uns durch die Produktion geführt und stand uns Rede und Antwort.<br />
In der Werkstatt am Schwedenplatz werden in mühevoller Handarbeit die international vielfach kopierten und auf der ganzen Welt vertriebenen Hutkollektionen hergestellt. In Zeiten von Fast Fashion und Billiglandproduktion eine wahre Wohltat. Keine hochmoderne Fabrik, in der die Stücke vom Fließband laufen, alte (und vor allem bewährte) Techniken, gemischt mit Modernität. Der Besuch der urigen Werkstatt glich einer kleinen Reise in die Vergangenheit.<br />
<img src="http://i54.tinypic.com/1hrwc6.jpg" alt="mühlbauer" border="0" /></p>
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<em>Im Hutshop in der Seilergasse 5<br />
</em></p>
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<p><img src="http://i51.tinypic.com/25iugb4.jpg" alt="" border="0" /><br />
<em>Blogger-Haxen</p>
<p></em></p>
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